Praxis für Bioresonanz und ganzheitliche Frauenheilkunde
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Durchfall während der Periode – Ursachen & sanfte Hilfe

Warum viele Frauen während der Periode unter Durchfall leiden – und was wirklich hilft

Viele Frauen kennen es: Kaum beginnt die Menstruation, spielt auch die Verdauung verrückt. Plötzlich ist der Stuhlgang weicher, manchmal tritt sogar richtiger Durchfall auf. Das ist unangenehm, kann zusätzlich zu Menstruationsbeschwerden belasten – und hat einen klaren hormonellen Hintergrund.

 

In diesem Beitrag erfährst Du, warum das passiert, welche Rolle Prostaglandine spielen und welche sanften, natürlichen Maßnahmen wirklich helfen können.

 

🌿 1. Prostaglandine – kleine Boten mit großer Wirkung

Kurz vor und während der Menstruation produziert der Körper vermehrt Prostaglandine. Diese hormonähnlichen Botenstoffe regen die Gebärmutter dazu an, sich rhythmisch zusammenzuziehen, damit die Schleimhaut abgestoßen werden kann.

Das Problem: Prostaglandine wirken nicht nur lokal an der Gebärmutter, sondern auch auf die glatte Muskulatur des Darms.
👉 Die Folge: Der Darm wird aktiver, die Passagezeit verkürzt sich, der Stuhl wird weicher oder es kommt zu Durchfall.

Je mehr Prostaglandine freigesetzt werden, desto stärker sind oft die Menstruationskrämpfe – und desto ausgeprägter auch die Darmreaktionen.


🌸 2. Hormonelle Veränderungen im Zyklus

Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Abfall des Progesteronspiegels kurz vor der Periode.
Progesteron wirkt normalerweise beruhigend und leicht verlangsamend auf die Darmtätigkeit. Fällt dieser Hormonspiegel ab, wird die Verdauung häufig beschleunigt.

 

Auch das erklärt, warum viele Frauen in den Tagen rund um die Menstruation einen veränderten Stuhlgang bemerken.


🧠 3. Ernährung, Emotionen & Stress

In der PMS-Phase haben viele Frauen Heißhunger auf Zucker, Fett oder Kaffee. Diese Nahrungsmittel können die Prostaglandinwirkung zusätzlich verstärken und den Darm reizen.

 

Auch Stress, Schmerzen oder emotionale Belastungen beeinflussen über die Darm-Hirn-Achse die Verdauung. Der Körper ist in dieser Phase besonders sensibel.


✨ 4. Sanfte & ganzheitliche Unterstützung

Die gute Nachricht: Du kannst viel tun, um Deinen Körper in dieser Phase zu entlasten und den Darm zu beruhigen.

Wärme

Wärmeflasche, Körnerkissen oder ein warmes Bad entspannen Muskulatur und Nervensystem und können die Wirkung der Prostaglandine mildern.

Magnesium

Magnesium entspannt die glatte Muskulatur, wirkt krampflösend und regulierend auf Gebärmutter und Darm. Ideal sind gut verträgliche Formen wie Magnesiumcitrat oder Magnesiumbisglycinat.

Leichte Ernährung

In den Tagen rund um die Menstruation profitiert Dein Darm von einer leicht verdaulichen, ballaststoffreichen Ernährung.
Gut geeignet sind z. B. Hafer, Reis, Kartoffeln, gekochtes Gemüse und ausreichend Flüssigkeit.
Weniger ideal sind stark zuckerhaltige, fettige Speisen, Alkohol und viel Koffein.

Heilpflanzen

  • Kamille & Melisse: beruhigend und entkrampfend

  • Frauenmantel: regulierend bei Menstruationsbeschwerden

  • Pfefferminzöl (Kapseln): krampflösend für den Darm

 

Omega-3-Fettsäuren

Sie können die Bildung „aggressiver“ Prostaglandine senken und wirken entzündungsmodulierend. Ideal sind Leinöl, Walnüsse oder hochwertige Fischöle.

🧘 Entspannung & Bewegung

Sanfte Bewegung wie Spaziergänge oder Yoga fördert die Durchblutung und reguliert die Hormonaktivität. Atemübungen oder Meditation helfen, das Nervensystem zu beruhigen und Stress zu reduzieren.

 

5. Wann Du ärztliche oder heilpraktische Unterstützung brauchst

Gelegentlicher leichter Durchfall während der Menstruation ist meist harmlos.
Wenn die Beschwerden jedoch sehr stark sind, regelmäßig den Alltag einschränken oder mit anderen Symptomen wie starken Krämpfen, Erschöpfung oder Zyklusstörungen einhergehen, solltest Du dies professionell abklären lassen.

 

👉 In meiner Praxis für ganzheitliche Frauenheilkunde schaue ich mir immer das Zusammenspiel von Hormonen, Verdauung, Stress und Lebensstil an – denn alles hängt zusammen.

 

💬 Fazit

Durchfall während der Menstruation ist kein Zufall, sondern eine häufige Folge natürlicher hormoneller Prozesse – insbesondere durch Prostaglandine.
Mit gezielten naturheilkundlichen Maßnahmen kannst Du Deinem Körper helfen, sanfter durch diese Phase zu kommen.

 

Du musst Beschwerden nicht einfach hinnehmen – mit Wissen, Achtsamkeit und Unterstützung kannst Du Deinen Zyklus positiv beeinflussen.

 

Wenn Du Deinen Zyklus besser verstehen und Beschwerden ganzheitlich lindern möchtest, buche gerne einen Termin in meiner Praxis oder sichere Dir eines meiner kostenlosen WissenPlus-Handouts rund um Hormone & Frauengesundheit.
 

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