Praxis für Bioresonanz und ganzheitliche Frauenheilkunde
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ME/CFS bei Frauen: Symptome und wichtige Begleiterkrankungen

 

Du bist dauerhaft erschöpft, wachst morgens wie gerädert auf und schon geringe Belastungen werfen dich für Stunden oder Tage zurück?

 

Vielleicht steigt dein Puls beim Aufstehen stark an. 

Du leidest unter Schwindel, Herzrasen, schlechtem Schlaf, Konzentrationsproblemen 

oder einer kaum noch vorhandenen Belastbarkeit.

 

Und trotzdem bekommst du vor allem den Rat:

 

„Ruhen Sie sich aus und achten Sie auf Ihre Belastungsgrenze.“

 

Bei ME/CFS ist Pacing wichtig. Aber Pacing darf nicht bedeuten, dass behandelbare Begleiterkrankungen, Mangelzustände und zusätzliche Belastungsfaktoren ungeprüft bleiben.

 

Gerade Frauen berichten mir immer wieder, dass zwar ihre schwere Erschöpfung wahrgenommen wird, Schilddrüse, Eisenstatus, Kreislaufregulation, Hormone oder weitere mögliche Einflussfaktoren jedoch kaum betrachtet werden.

 

 

So begleite ich Frauen über die erste Verordnung hinaus: So arbeite ich - was dich in meiner Praxis erwartet

 

 


ME/CFS ist nicht einfach nur Müdigkeit

ME/CFS steht für Myalgische Enzephalomyelitis beziehungsweise Chronisches Fatigue-Syndrom.

 

Es handelt sich um eine komplexe chronische Erkrankung, die verschiedene Organsysteme betreffen und die körperliche und geistige Belastbarkeit erheblich einschränken kann.

 

Das entscheidende Merkmal ist nicht allein die Erschöpfung.

 

Typisch ist vor allem eine deutliche Verschlechterung der Beschwerden nach körperlicher, geistiger, emotionaler oder sozialer Belastung. Diese sogenannte Post-Exertional Malaise, kurz PEM, kann zeitverzögert auftreten und über Tage oder sogar länger anhalten.

 

Hinzu kommen häufig:

 

  • nicht erholsamer Schlaf

  • Konzentrationsstörungen und Brain Fog

  • Kreislaufbeschwerden

  • Schmerzen

  • Reizempfindlichkeit

  • eine deutlich reduzierte Belastbarkeit

 

ME/CFS ist deshalb nicht mit gewöhnlicher Müdigkeit, einer kurzfristigen Erschöpfungsphase oder einem klassischen Burn-out gleichzusetzen.

 

 


Typische Beschwerden bei ME/CFS

Die Beschwerden können unterschiedlich stark ausgeprägt sein.

 

Häufig berichten Betroffene über:

 

  • schwere körperliche und geistige Erschöpfung

  • Verschlechterung nach bereits geringer Belastung

  • nicht erholsamen oder unterbrochenen Schlaf

  • Konzentrationsprobleme

  • Brain Fog

  • Schwindel beim Sitzen oder Stehen

  • Herzrasen oder einen hohen Puls

  • Muskel- und Gelenkschmerzen

  • Kopfschmerzen

  • Geräusch-, Licht- oder Geruchsempfindlichkeit

  • Übelkeit und Verdauungsbeschwerden

  • Störungen der Temperaturregulation

  • einen erheblichen Verlust der beruflichen und sozialen Belastbarkeit

 

Viele Patientinnen beschreiben einen Alltag, in dem selbst Duschen, Kochen, Telefonieren oder ein Arzttermin zu einer massiven Überforderung führen können.

 

 


Pacing ist wichtig - aber keine vollständige Abklärung

Pacing bedeutet, körperliche und geistige Aktivitäten an die tatsächlich vorhandene Energie anzupassen.

 

Das Ziel besteht darin, eine Überlastung und den anschließenden Einbruch zu vermeiden.

 

Betroffene sollten deshalb nicht versuchen, ihre Beschwerden durch mehr Training, Disziplin oder permanentes Überschreiten der eigenen Grenzen zu überwinden. Gerade bei PEM kann eine zu hohe Belastung die Symptome deutlich verstärken.

 

Trotzdem ist Pacing keine vollständige medizinische Diagnostik.

 

Eine Frau kann gleichzeitig an ME/CFS und zusätzlich an anderen behandelbaren Erkrankungen oder Mangelzuständen leiden.

 

Dazu gehören beispielsweise:

 

  • Eisenmangel

  • Blutarmut

  • Schilddrüsenerkrankungen

  • Schlafstörungen

  • POTS oder andere Kreislaufstörungen

  • Vitamin-B12- oder Folatmangel

  • hormonelle Beschwerden

  • Stoffwechselstörungen

  • Nebenwirkungen von Medikamenten

 

Diese zusätzlichen Faktoren verursachen nicht automatisch ME/CFS.

 

Sie können die Erschöpfung, den schlechten Schlaf, das Herzrasen oder die geringe Belastbarkeit jedoch weiter verstärken.

 

 


Welche Untersuchungen zusätzlich sinnvoll sein können

ME/CFS wird nicht durch einen einzelnen Laborwert und auch nicht durch einen einzelnen Gerätetest diagnostiziert.

 

Die Diagnose beruht auf:

 

  • der ausführlichen Krankengeschichte

  • dem typischen Beschwerdebild

  • dem Vorliegen von PEM

  • der körperlichen Untersuchung

  • dem Ausschluss anderer Erkrankungen

 

 

Zur grundlegenden ärztlichen Abklärung können je nach Situation unter anderem gehören:

 

  • großes oder kleines Blutbild

  • Ferritin und Eisenstatus

  • Entzündungswerte

  • Leberwerte

  • Nierenwerte

  • Elektrolyte

  • Blutzucker

  • Schilddrüsenwerte

  • Vitamin B12

  • Folat

  • Vitamin D

  • Urinuntersuchung

  • gegebenenfalls weitere hormonelle oder immunologische Untersuchungen

 

Welche Diagnostik notwendig ist, muss immer individuell entschieden werden.

 

Wichtig ist: Eine bestehende ME/CFS-Diagnose darf nicht dazu führen, dass neue Beschwerden oder auffällige Laborwerte automatisch der Grunderkrankung zugeschrieben werden.

 

 


Eisenmangel kann Erschöpfung und Herzrasen verstärken

Eisenmangel kann unter anderem folgende Beschwerden verursachen oder verstärken:

 

  • starke Müdigkeit

  • Konzentrationsprobleme

  • Leistungsabfall

  • Kopfschmerzen

  • Kurzatmigkeit

  • Herzklopfen

  • innere Unruhe

  • Muskelschwäche

 

Ein normaler Hämoglobinwert schließt einen Eisenmangel nicht grundsätzlich aus.

 

Deshalb kann es sinnvoll sein, nicht nur das Blutbild, sondern auch Ferritin, Transferrin und Transferrinsättigung zu betrachten.

 

Ferritin sollte allerdings nie isoliert bewertet werden. 

Als Akut-Phase-Protein kann es bei Entzündungen oder anderen Belastungen erhöht sein, obwohl die Eisenversorgung nicht optimal ist.

 

Wird ein Eisenmangel festgestellt, muss auch die Ursache geklärt werden.

 

Bei Frauen können unter anderem starke oder lang anhaltende Menstruationsblutungen, eine eingeschränkte Aufnahme im Darm oder eine unzureichende Zufuhr eine Rolle spielen.

 

 


Schilddrüse und ME/CFS

Schilddrüsenerkrankungen können Beschwerden verursachen, die sich teilweise mit ME/CFS überschneiden.

 

Dazu gehören:

 

  • starke Müdigkeit

  • Konzentrationsprobleme

  • Frieren

  • Muskelschwäche

  • Verstopfung

  • Gewichtszunahme

  • Antriebsmangel

  • verlangsamter Stoffwechsel

 

Deshalb gehört die Schilddrüse zur grundlegenden Abklärung bei schwerer oder chronischer Erschöpfung.

 

Ein einzelner TSH-Wert beantwortet dabei nicht in jeder Situation alle Fragen. Abhängig von Beschwerden und Vorgeschichte können weitere Schilddrüsenwerte, Antikörper oder eine Ultraschalluntersuchung sinnvoll sein.

 

Wichtig ist die Abgrenzung:

 

Eine Schilddrüsenerkrankung erklärt nicht automatisch eine ausgeprägte PEM.

 

Umgekehrt schließt eine ME/CFS-Diagnose eine zusätzliche Schilddrüsenerkrankung nicht aus.

 

Mehr über die Zusammenhänge zwischen Schilddrüse, Stoffwechsel und Leber erfährst du in meinem Beitrag
Schilddrüse und Leber: Warum beide eng zusammenarbeiten.

 

Der Zusammenhang zwischen ME/CFS und Schilddrüse wird außerdem in einem eigenen Folgeartikel noch ausführlicher behandelt. Lese hier den Artikel ME/CFS und Schilddrüse - Welche Werte und Zusammenhänge wichtig sind.

 

 


Cortisol, Stressregulation und Erschöpfung

Viele betroffene Frauen beschreiben einen deutlich gestörten Tagesrhythmus:

 

  • morgens kaum Kraft

  • starke Einbrüche im Tagesverlauf

  • abends innere Unruhe

  • nächtliches Erwachen

  • Herzklopfen bei geringer Belastung

  • das Gefühl, gleichzeitig erschöpft und innerlich angespannt zu sein

 

Diese Beschwerden werden häufig pauschal als „Nebennierenerschöpfung“ bezeichnet.

Der Begriff ist jedoch keine klar definierte schulmedizinische Diagnose.

 

Eine echte Nebenniereninsuffizienz ist etwas anderes und muss ärztlich abgeklärt werden.

 

Darüber hinaus können Schlafmangel, chronische Schmerzen, hormonelle Veränderungen, Infektionen, Blutzuckerschwankungen und eine dauerhafte Belastung des autonomen Nervensystems die individuelle Stressregulation beeinflussen.

 

Cortisol darf deshalb nicht als alleinige Ursache von ME/CFS dargestellt werden.

Ausführliche Informationen findest du in meinen Beiträgen:

 

Nebennieren, Cortisol und Erschöpfung

und

Stress, Cortisol und Nebennierenerschöpfung.

 

 

 


POTS, Herzrasen und hoher Puls

Viele Menschen mit ME/CFS leiden unter Beschwerden, die beim Sitzen oder Stehen stärker werden.

 

Dazu gehören:

 

  • Herzrasen beim Aufstehen

  • ein deutlich ansteigender Puls

  • Schwindel

  • Schwäche

  • Benommenheit

  • Zittern

  • Übelkeit

  • Druck im Kopf

  • Sehstörungen

  • Besserung im Liegen

 

POTS steht für posturales orthostatisches Tachykardiesyndrom.

 

Dabei kommt es beim Wechsel in die aufrechte Position zu einem auffälligen Pulsanstieg. POTS und andere Formen der orthostatischen Intoleranz können im Zusammenhang mit ME/CFS auftreten. 

 

Nicht jedes Herzrasen ist jedoch automatisch POTS.

 

Auch folgende Faktoren müssen bedacht werden:

 

  • Eisenmangel

  • Blutarmut

  • Schilddrüsenüberfunktion

  • Herzrhythmusstörungen

  • Flüssigkeitsmangel

  • niedriger Blutdruck

  • Medikamente

  • Blutzuckerschwankungen

  • hormonelle Veränderungen

 

Bei neuem, starkem oder zunehmendem Herzrasen ist deshalb eine ärztliche Abklärung notwendig.

 

 

Zum Thema Herzrasen nach Mahlzeiten findest du weitere Informationen unter:

Herzrasen nach dem Essen – mögliche Ursachen und Zusammenhänge.

 

 

Das Thema POTS bei ME/CFS wird in einem eigenen Folgeartikel ausführlicher behandelt. Hier lesen.

 


Schlafstörungen und nicht erholsamer Schlaf

Viele Betroffene schlafen lange und fühlen sich morgens trotzdem, als hätten sie kaum geschlafen.

 

Andere wachen nachts immer wieder auf oder finden keinen stabilen Schlaf-Wach-Rhythmus.

Nicht erholsamer Schlaf gehört zu den zentralen Beschwerden von ME/CFS.

 

Trotzdem sollte geprüft werden, ob zusätzlich eine eigenständige Schlafstörung vorliegt.

 

Mögliche zusätzliche Faktoren sind:

 

  • Schlafapnoe

  • Restless-Legs-Syndrom

  • Schmerzen

  • Herzrasen

  • Atemprobleme

  • hormonelle Veränderungen

  • Medikamentennebenwirkungen

  • nächtliche Blutzuckerschwankungen

 

Wenn du trotz ausreichender Schlafdauer dauerhaft erschöpft aufwachst, findest du weitere Informationen in meinem Beitrag:

Dauererschöpft trotz Schlaf – warum du morgens nicht erholt bist.

 

 


Hormone und weibliche Gesundheit

Frauen mit ME/CFS erleben häufig zusätzlich Zyklusbeschwerden, hormonelle Umstellungen oder Wechseljahresbeschwerden.

 

Dabei können sich verschiedene Symptome überschneiden:

 

  • Erschöpfung

  • Schlafstörungen

  • Herzrasen

  • innere Unruhe

  • Kopfschmerzen

  • Muskelschmerzen

  • Konzentrationsprobleme

  • stärkere Blutungen

  • Kreislaufbeschwerden

 

Gerade bei Frauen ab 40 besteht die Gefahr, Beschwerden entweder ausschließlich den Wechseljahren oder ausschließlich ME/CFS zuzuordnen.

 

Beides kann gleichzeitig vorliegen.

 

Zusätzlich können Schilddrüse, Eisenstatus, Blutzucker, Stressregulation und Schlaf eine Rolle spielen.

Deshalb ist eine differenzierte Betrachtung sinnvoller als eine schnelle Einzelerklärung.

 

 


Darm und Verdauung als zusätzliche Belastungsfaktoren

Auch Verdauungsbeschwerden können bei ME/CFS auftreten.

 

Möglich sind unter anderem:

 

  • Übelkeit

  • veränderter Appetit

  • Blähungen

  • Durchfall oder Verstopfung

  • Unverträglichkeiten

  • eingeschränkte Nahrungsmittelauswahl

  • Gewichtsverlust

  • Probleme mit der Nährstoffversorgung

 

In der naturheilkundlichen Begleitung kann es deshalb sinnvoll sein, Ernährung, Verdauung, Verträglichkeit und Mikronährstoffversorgung genauer zu betrachten.

 

Der Darm ist jedoch nicht automatisch die Ursache von ME/CFS.

 

Pauschale Aussagen wie „ME/CFS beginnt immer im Darm“ sind fachlich nicht haltbar.

Der Darm kann ein zusätzlicher Belastungsfaktor sein - aber nicht die alleinige Erklärung.

 

Eine gesunde Darmflora kann deine Gesundheit positiv beeinflussen. Erfahre mehr über dein Darmmikrobiom.

 

 


Mikronährstoffe gezielt statt wahllos einsetzen

Mikronährstoffe wie Eisen, Vitamin B12, Folat, Vitamin D oder Magnesium sind für Stoffwechsel, Nervenfunktion, Blutbildung und Energiegewinnung wichtig.

 

Das bedeutet jedoch nicht, dass hoch dosierte Nahrungsergänzungsmittel ME/CFS heilen.

 

Sinnvoller ist ein gezieltes Vorgehen:

 

  • vorhandene Laborwerte prüfen

  • tatsächliche Mängel erkennen

  • mögliche Ursachen klären

  • Dosierungen individuell anpassen

  • Verträglichkeit berücksichtigen

  • unnötige Mehrfachpräparate vermeiden

 

Gerade schwer erschöpfte Patientinnen nehmen häufig bereits zahlreiche Mittel ein.

 

Mehr Präparate bedeuten jedoch nicht automatisch mehr Wirkung.

 

Im Gegenteil: Eine zu komplexe Therapie kann den Körper zusätzlich belasten und die Übersicht erschweren.

 

 


Welche Rolle spielen Bioresonanz und Body Balance Check?

In meiner Praxis setze ich Bioresonanz und den Body Balance Check als ergänzende naturheilkundliche Regulationsanalyse ein.

 

Dabei können unter anderem folgende Bereiche in die therapeutische Betrachtung einbezogen werden:

 

  • Stoffwechsel

  • Verdauung

  • Stressregulation

  • hormonelle Zusammenhänge

  • Regulationsfähigkeit

  • individuelle Belastungsmuster

 

Die klare Grenze ist dabei wichtig:

Bioresonanz und Body Balance Check diagnostizieren weder ME/CFS noch POTS.

 

Sie ersetzen keine ärztliche Untersuchung, keine Labordiagnostik und keine fachärztliche Abklärung.

 

Sie können ergänzend eingesetzt werden, um die naturheilkundliche Begleitung individuell zu strukturieren und bereits vorhandene Befunde in einen größeren Zusammenhang einzuordnen.

 

Mehr erfahren über Bicom Bioresonanz und Bicom Body Check Advanced.

 

 


Was eine naturheilkundliche Begleitung leisten kann

Eine naturheilkundliche Begleitung kann ME/CFS nicht einfach „wegtherapieren“.

 

Sie kann jedoch sinnvoll sein, wenn sie realistisch, individuell und an die Belastbarkeit der Patientin angepasst erfolgt.

 

Mögliche Schwerpunkte sind:

 

  • vorhandene Befunde und Laborwerte sichten

  • mögliche Mangelzustände erkennen lassen

  • Schilddrüse und Hormone mitbetrachten

  • Schlaf und Tagesrhythmus berücksichtigen

  • Ernährung und Verdauung individuell einschätzen

  • Stoffwechsel und Blutzuckerregulation beachten

  • Reizüberflutung vermeiden

  • Pacing respektieren

  • Maßnahmen vorsichtig und schrittweise auswählen

 

 

Gerade bei schwer betroffenen Patientinnen gilt:

Mehr Therapie ist nicht automatisch bessere Therapie.

 

Auch lange Termine, zahlreiche Untersuchungen, Fahrten, Präparate oder intensive Behandlungen können zu einer Überlastung führen.

Die Begleitung muss sich deshalb an der tatsächlichen Belastbarkeit orientieren.

 

 


Wann Beschwerden dringend ärztlich abgeklärt werden müssen

Eine zeitnahe oder sofortige ärztliche Abklärung ist insbesondere notwendig bei:

 

  • neu auftretendem oder starkem Herzrasen

  • Ohnmacht

  • Brustschmerzen

  • Atemnot

  • deutlicher akuter Verschlechterung

  • neurologischen Ausfällen

  • starkem Gewichtsverlust

  • anhaltendem Fieber

  • Blut im Stuhl oder Urin

  • stark erhöhtem oder sehr niedrigem Blutdruck

  • Verdacht auf schwere Blutarmut

  • akuter psychischer Krise

 

Diese Beschwerden dürfen nicht vorschnell ME/CFS, Stress, Hormonen oder einer Regulationsstörung zugeschrieben werden.

 

 


ME/CFS ernst nehmen - zusätzliche Belastungen trotzdem behandeln

ME/CFS ist eine schwere und komplexe Erkrankung.

 

Betroffene brauchen keine Aufforderung, sich mehr anzustrengen oder ihre Grenzen zu ignorieren.

 

Sie brauchen einen respektvollen Umgang mit PEM und eine realistische Einschätzung ihrer Belastbarkeit.

 

Pacing ist deshalb ein wichtiger Bestandteil des Krankheitsmanagements.

Aber Pacing darf nicht dazu führen, dass weitere behandelbare Probleme übersehen werden.

 

Eisenmangel, Schilddrüsenerkrankungen, Schlafstörungen, POTS, hormonelle Beschwerden oder relevante Mikronährstoffmängel können zusätzlich bestehen.

 

Sie sollten gezielt abgeklärt und - sofern vorhanden - angemessen behandelt werden.

 

Eine gute Begleitung verspricht keine schnelle Heilung.

Sie schaut genau hin, trennt gesicherte Befunde von Vermutungen und berücksichtigt, was die Patientin tatsächlich leisten kann.

 

 


 

Welche Sprechstunde passt zu dir?

Du leidest unter starker Erschöpfung, nicht erholsamem Schlaf, Herzrasen, Kreislaufbeschwerden oder hormonellen Veränderungen und möchtest vorhandene Befunde sowie mögliche zusätzliche Belastungsfaktoren ganzheitlich betrachten lassen?

 

In meiner Privatpraxis in Oy-Mittelberg begleite ich Frauen mit komplexen hormonellen, stoffwechselbezogenen und naturheilkundlichen Fragestellungen.

 

Die Begleitung ersetzt keine ärztliche ME/CFS- oder POTS-Diagnostik, kann diese aber sinnvoll ergänzen.

 

Hier findest du meine Hormonsprechstunde und Regulationsanalyse.

 

Klicke im Terminbuchungstool auf die gewünschte Leistung. Dort findest du alle Informationen zu Inhalt, Dauer und Preis.

 

 

 

 

Herzlich,
Heike Votteler

 

Heilpraktikerin und Dozentin
Schwerpunkte: ganzheitliche Frauenheilkunde, Hormonregulation, Schilddrüse, Stoffwechsel und Bioresonanz

Privatpraxis für ganzheitliche Frauenheilkunde und Naturheilkunde
Oy-Mittelberg im Allgäu

 

 


Medizinischer Hinweis

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. ME/CFS und POTS können weder durch den Body Balance Check noch durch Bioresonanz diagnostiziert werden. Bei entsprechenden Beschwerden ist eine ärztliche beziehungsweise fachärztliche Abklärung erforderlich.

 


Medizinische Quellen und weiterführende Informationen


 

 

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Fr, 10. Juli 2026

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Kommentar (1)

  • Heike VottelerErgänzung aus meiner Praxis: Ich begleite in meiner Privatpraxis zunehmend Patientinnen und Patienten mit ME/CFS und Long Covid. In den vergangenen Monaten haben die Anfragen deutlich zugenommen. Dabei zeigt sich immer wieder: Die Beschwerden sind vielschichtig, die Belastbarkeit kann stark eingeschränkt sein und der Verlauf ist häufig nicht linear. Deshalb ist mir wichtig, von Anfang an offen zu kommunizieren, dass dieses Krankheitsbild Geduld, Zeit und ein sehr individuelles Vorgehen erfordert. Schnelle Lösungen oder pauschale Therapieversprechen wären hier unseriös. Ergänzend zu diesem Beitrag findest du in meinem Blog weitere Informationen zu POTS bei ME/CFS mit Herzrasen, Schwindel und hohem Puls beim Aufstehen sowie zu ME/CFS und Schilddrüse – wichtigen Werten und möglichen Zusammenhängen.