Praxis für Bioresonanz und ganzheitliche Frauenheilkunde
 
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Faszien und Hormone - Rückenschmerzen und Verspannungen in den Wechseljahren

Du leidest plötzlich häufiger unter Rückenschmerzen, Muskelverspannungen oder Beschwerden rund um das Iliosakralgelenk - kurz ISG?

 

Vielleicht fühlt sich dein Körper steifer an als früher.

 

Vielleicht verspannt sich dein Nacken schneller oder du bemerkst ziehende Schmerzen im unteren Rücken, obwohl sich dein Alltag kaum verändert hat.

 

Gerade in der Perimenopause und in den Wechseljahren berichten viele Frauen über neue oder zunehmende Beschwerden im Bewegungsapparat.

 

Dabei stellt sich häufig die Frage:

 

Können Hormone auch Faszien, Muskeln und Gelenke beeinflussen?

 

Die Antwort lautet:

Hormone können eine Rolle spielen.

 

Aber nicht jede Verspannung und nicht jeder Rückenschmerz ist automatisch hormonell bedingt.

 

Entscheidend ist das Zusammenspiel mehrerer Faktoren:

 

  • hormonelle Veränderungen

  • Muskelmasse

  • Bewegung

  • Schlaf

  • Stressbelastung

  • Nervensystem

  • Ernährung

  • Stoffwechsel

  • individuelle Vorgeschichte

 

Wenn mehrere Beschwerden gleichzeitig auftreten und du die Zusammenhänge genauer einordnen möchtest:


Hormonsprechstunde und Regulationsanalyse in Oy-Mittelberg – Hormone, Stressachse, Stoffwechsel und individuelle Beschwerden gemeinsam betrachten

 

 


Was sind Faszien?

Faszien sind bindegewebige Strukturen, die deinen gesamten Körper durchziehen.

 

Sie umhüllen und verbinden unter anderem:

 

  • Muskeln

  • Muskelgruppen

  • Organe

  • Nerven

  • Blutgefäße

  • Knochen

  • Gelenke

 

Faszien sind nicht nur passives Verpackungsmaterial.

 

Sie stehen in engem Kontakt mit Muskeln und Nervensystem und sind an Bewegung, Stabilität und Körperwahrnehmung beteiligt.

 

Auch Schmerzreize können aus faszialen Strukturen entstehen.

 

Besonders die thorakolumbale Faszie im Bereich des unteren Rückens ist dicht mit Nervenendigungen versorgt.

 

 


Können Faszien „verkleben“ oder verhärten?

Viele Menschen beschreiben ihre Beschwerden mit Begriffen wie:

 

  • verklebte Faszien

  • verhärtete Faszien

  • verspannte Faszien

  • steifes Bindegewebe

  • ziehende Schmerzen

  • eingeschränkte Beweglichkeit

 

Der Begriff „verklebte Faszien“ ist umgangssprachlich verständlich, aber medizinisch nicht eindeutig definiert.

 

Hinter den Beschwerden können unterschiedliche Faktoren stehen:

 

  • muskuläre Verspannungen

  • Bewegungsmangel

  • einseitige Belastungen

  • Fehlhaltungen

  • frühere Verletzungen

  • Narben

  • entzündliche Prozesse

  • Stress

  • Schlafmangel

  • Veränderungen des Bindegewebes

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates

 

Eine pauschale Erklärung reicht deshalb nicht aus.

 

 


Faszien und Hormone: Gibt es einen Zusammenhang?

Faszien bestehen unter anderem aus Bindegewebszellen und Bestandteilen der sogenannten extrazellulären Matrix.

 

Dazu gehören beispielsweise Kollagen und Hyaluronsäure.

 

Wissenschaftliche Untersuchungen liefern Hinweise darauf, dass Sexualhormone das Bindegewebe und auch fasziale Zellen beeinflussen können.

In menschlichem Fasziengewebe wurden Rezeptoren für Sexualhormone nachgewiesen.

 

Laboruntersuchungen zeigen außerdem, dass Estradiol die Bildung bestimmter Bestandteile der extrazellulären Matrix beeinflussen kann.

 

Das bedeutet nicht:

 

Hormonmangel
→ automatisch verklebte Faszien
→ automatisch Rückenschmerzen
 

Es bedeutet:

 

Hormonelle Veränderungen können ein möglicher Baustein sein, wenn sich Beschwerden im Bewegungsapparat während bestimmter Lebensphasen verändern.

 

 


Faszien in den Wechseljahren: Warum verändert sich der Körper?

In der Perimenopause und in den Wechseljahren schwanken und sinken die weiblichen Sexualhormone.

 

Besonders Estradiol verändert sich deutlich.

 

Viele Frauen bemerken in dieser Lebensphase nicht nur Hitzewallungen oder Schlafprobleme, sondern auch Beschwerden wie:

 

  • Gelenkschmerzen

  • Muskelschmerzen

  • Muskelverspannungen

  • zunehmende Steifigkeit

  • Rückenschmerzen

  • Hüftbeschwerden

  • geringere Belastbarkeit

  • längere Regenerationszeiten

  • Verlust von Muskelmasse

  •  

Diese Veränderungen werden inzwischen auch unter dem Begriff muskuloskelettales Syndrom der Menopause zusammengefasst.

 

Hormone sind dabei nicht die einzige Erklärung.

 

Auch Alter, Muskelabbau, Bewegungsmangel, Schlafstörungen, Stoffwechselveränderungen, Stress und individuelle Vorerkrankungen können eine Rolle spielen.

 

Wenn du dich zusätzlich mit Schlafproblemen beschäftigst:
Schlafstörungen in den Wechseljahren: Ursachen, Dauer und was helfen kann

 

 


Können Rückenschmerzen hormonell bedingt sein?

Rückenschmerzen haben häufig mehrere Ursachen.

 

Dazu gehören unter anderem:

 

  • muskuläre Dysbalancen

  • Bewegungsmangel

  • Überlastung

  • Fehlhaltungen

  • Bandscheibenveränderungen

  • Arthrose

  • Osteoporose

  • Entzündungen

  • Nervenreizungen

  • psychische Belastungen

  • Schlafmangel

  • hormonelle Veränderungen

 

Gerade nach den Wechseljahren berichten Frauen häufiger über Schmerzen im unteren Rücken als gleichaltrige Männer.

 

Dabei können Veränderungen von Knochen, Bandscheiben, Muskulatur und Bindegewebe zusammenwirken.

 

Die Aussage:

„Deine Rückenschmerzen kommen ausschließlich von deinen Hormonen“

wäre trotzdem zu einfach.

 

Sinnvoller ist:

 

Hormone können einen bestehenden Beschwerdekomplex beeinflussen oder verstärken.

 

 


ISG-Schmerzen durch Progesteronmangel?

Viele Frauen suchen gezielt nach dem Zusammenhang zwischen Progesteronmangel und ISG-Schmerzen.

 

Das ist nachvollziehbar.

 

Denn Beschwerden rund um das Iliosakralgelenk, den unteren Rücken und die Hüfte treten bei Frauen häufig auf.

 

Eine direkte Ursache-Wirkungs-Beziehung ist wissenschaftlich jedoch nicht ausreichend belegt.

 

Ein Progesteronmangel verursacht nicht automatisch ISG-Schmerzen.

 

Trotzdem kann Progesteron im Gesamtbild eine Rolle spielen.

 

Progesteron verändert sich häufig bereits in der Perimenopause, wenn Eisprünge unregelmäßiger werden oder ausbleiben.

 

Gleichzeitig können weitere Beschwerden auftreten:

 

 

Wenn ISG-Beschwerden gleichzeitig mit mehreren hormonellen Symptomen auftreten, lohnt sich deshalb eine differenzierte Betrachtung.

 

Wenn du mehr über mögliche Anzeichen erfahren möchtest:
Progesteronmangel Symptome bei Frauen: Anzeichen, Ursachen und Behandlung

 

 


Rückenschmerzen durch Östrogenmangel?

Auch der Zusammenhang zwischen Estradiol und Beschwerden im Bewegungsapparat ist komplex.

 

Estradiol beeinflusst verschiedene Gewebe im Körper.

 

Dazu gehören unter anderem:

 

  • Knochen

  • Muskulatur

  • Sehnen

  • Bindegewebe

  • Knorpel

  • Bandscheiben

  • Schmerzverarbeitung

 

Sinkendes Estradiol kann deshalb ein Faktor sein, wenn Gelenk-, Muskel- oder Rückenschmerzen in den Wechseljahren zunehmen.

 

Aber:

 

Auch ein niedriger Estradiolwert erklärt nicht automatisch jede Beschwerde.

 

Eine isolierte Betrachtung einzelner Hormone greift meistens zu kurz.

 

Lese meinen Artikel über Bioidentische Hormone - verständlich erklärt.

 

 


Progesteronmangel und Muskelschmerzen

Auch Muskelschmerzen können unterschiedliche Ursachen haben.

 

Dazu gehören beispielsweise:

 

  • muskuläre Überlastung

  • Bewegungsmangel

  • Fehlhaltungen

  • Schlafmangel

  • Stress

  • Infekte

  • Schilddrüsenstörungen

  • Vitamin- oder Mineralstoffmängel

  • Medikamente

  • entzündliche Erkrankungen

  • Fibromyalgie

  • hormonelle Veränderungen

 

Wenn Muskelschmerzen gemeinsam mit Zyklusveränderungen, Schlafproblemen oder Wechseljahresbeschwerden auftreten, können hormonelle Veränderungen ein Teil des Gesamtbildes sein.

 

Ein einzelner Hormonwert reicht jedoch nicht aus, um die Ursache zu erklären.

 

 


Stress, Cortisol und Muskelverspannungen

Stress wirkt sich auf den gesamten Körper aus.

 

Viele Menschen reagieren bei Belastung mit:

 

  • erhöhtem Muskeltonus

  • angespanntem Kiefer

  • hochgezogenen Schultern

  • flacher Atmung

  • Nackenverspannungen

  • Rückenschmerzen

  • schlechterem Schlaf

  • geringerer Regeneration

 

Cortisol ist an der Stressreaktion beteiligt.

 

Die vereinfachte Aussage:

 

Cortisol erhöht
→ Faszien ziehen sich zusammen
→ Rückenschmerzen entstehen
 

ist jedoch nicht ausreichend belegt.

 

Sicher ist:

 

Chronischer Stress kann Muskelspannung, Schmerzempfinden, Schlafqualität und Regeneration ungünstig beeinflussen.

 

Wenn du dich dauerhaft erschöpft fühlst oder Stress schlechter verträgst:
Stress, Cortisol und Erschöpfung: Warum dein Körper nicht mehr zuverlässig zwischen Leistung und Regeneration wechselt

 

 


Warum Schlaf bei Schmerzen eine Rolle spielt

Schlaf und Schmerzen beeinflussen sich gegenseitig.

 

Schmerzen erschweren das Ein- und Durchschlafen.

 

Schlechter Schlaf kann wiederum die Schmerzempfindlichkeit erhöhen und die Regeneration beeinträchtigen.

 

Gerade in den Wechseljahren kommen häufig mehrere Faktoren zusammen:

 

 

Deshalb reicht es selten, nur an einer einzelnen Stelle anzusetzen.

 

 


Muskelmasse wird ab 40 wichtiger

Mit zunehmendem Alter kann Muskelmasse abnehmen.

 

In und nach den Wechseljahren gewinnt Krafttraining deshalb zusätzlich an Bedeutung.

 

Eine stabile Muskulatur unterstützt:

 

  • Rücken

  • Gelenke

  • Körperhaltung

  • Gleichgewicht

  • Stoffwechsel

  • Knochengesundheit

  • Belastbarkeit im Alltag

 

Du musst dafür kein intensives Fitnessprogramm beginnen.

 

Entscheidend ist Regelmäßigkeit.

 

Je nach Ausgangssituation können sinnvoll sein:

 

  • zügiges Gehen

  • Mobilisation

  • alltagstaugliche Kräftigungsübungen

  • moderates Krafttraining

  • Gleichgewichtsübungen

  • individuelle Übungen für Rücken und Hüfte

 

Bei bestehenden Schmerzen sollte das Training an deine Beschwerden angepasst werden.

 

 


Was kannst du selbst bei Verspannungen tun?

Bei leichten Beschwerden können folgende Maßnahmen unterstützen:

 

  • regelmäßige Bewegung

  • häufige Positionswechsel

  • langes Sitzen unterbrechen

  • Wärme

  • sanfte Mobilisation

  • ausreichend Schlaf

  • Stressbelastung reduzieren

  • Atemübungen

  • ausgewogene Ernährung

  • ausreichend Eiweiß

  • moderate Kräftigung

  • professionelle Untersuchung bei anhaltenden Beschwerden

 

Vermeide aggressive Selbstbehandlungen bei akuten Schmerzen oder neurologischen Beschwerden.

 

 


Wann solltest du ärztliche Hilfe suchen?

Rückenschmerzen und Verspannungen sind häufig harmlos.

 

Bestimmte Beschwerden müssen trotzdem zeitnah ärztlich untersucht werden.

 

Dazu gehören:

 

  • Lähmungserscheinungen

  • zunehmende Muskelschwäche

  • Taubheitsgefühl im Genital- oder Gesäßbereich

  • Probleme beim Wasserlassen

  • Verlust der Kontrolle über Blase oder Darm

  • starke oder zunehmende Nervenschmerzen

  • Fieber

  • ungeklärter Gewichtsverlust

  • Schmerzen nach einem Unfall

  • anhaltende starke Schmerzen

  • nächtliche Schmerzen ohne erkennbare Ursache

  • bekannte Osteoporose

  • neu auftretende Schmerzen bei Tumorerkrankungen

 

Bei akuten neurologischen Ausfällen ist eine sofortige medizinische Abklärung erforderlich.

 

 


Mein Ansatz in der Praxis

In meiner Praxis in Oy-Mittelberg betrachte ich Beschwerden im Bewegungsapparat nicht isoliert.

 

Ich schaue auf das Zusammenspiel von:

 

  • Faszien

  • Muskulatur

  • Körperhaltung

  • Bewegungsmustern

  • Nervensystem

  • Stressbelastung

  • Schlaf

  • Regeneration

  • Zyklus

  • Wechseljahresphase

  • Progesteron

  • Estradiol

  • Cortisol

  • Schilddrüse

  • Stoffwechsel

  • Ernährung

  • Mikronährstoffen

  • individueller Vorgeschichte

 

Ziel ist nicht, Rückenschmerzen vorschnell nur mit einem einzelnen Hormon zu erklären.

 

Ziel ist, besser zu verstehen, welche Faktoren dein persönliches Beschwerdebild beeinflussen und welche Unterstützung zu deiner Situation passt.

 

 


Welche Sprechstunde passt zu dir?

Behandlungstermin bei Rücken-, Muskel- und Faszienbeschwerden

Geeignet, wenn Schmerzen, Verspannungen oder Bewegungseinschränkungen im Vordergrund stehen und du eine individuelle Untersuchung sowie manuelle Behandlung möchtest.

Behandlungstermin bei Rücken-, Muskel- und Faszienbeschwerden in Oy-Mittelberg buchen

 

Hormonsprechstunde und Regulationsanalyse

Geeignet, wenn neben Muskel-, Rücken- oder ISG-Beschwerden auch hormonelle Veränderungen auftreten: Zyklusbeschwerden, Schlafprobleme, Erschöpfung, Wassereinlagerungen oder Wechseljahresbeschwerden.

Hormonsprechstunde und Regulationsanalyse nach Heike Votteler buchen

 

Intensivsprechstunde und Regulationsanalyse inkl. BBC und Bioresonanz

Geeignet, wenn deine Beschwerden schon länger bestehen, mehrere Systeme betroffen sind oder du eine ausführlichere ergänzende Betrachtung mit Bicom Body Check Advanced und Bioresonanz möchtest.

Intensivsprechstunde mit Bicom Body Check Advanced und Bioresonanz buchen

 

Hinweis: Die Bioresonanz gehört zu den komplementärmedizinischen Verfahren. Ihre Wirksamkeit ist wissenschaftlich nicht allgemein anerkannt. Sie ersetzt keine ärztliche Diagnostik oder Behandlung.

 

 


Du möchtest verstehen, warum deine Beschwerden immer wieder auftreten?

Wenn Rückenschmerzen, Muskelverspannungen oder ISG-Beschwerden hartnäckig bleiben und gleichzeitig hormonelle Veränderungen auftreten, lohnt sich eine differenzierte Betrachtung.

 

Für die direkte Terminbuchung:
Termin in der Heilpraxis Heike Votteler in Oy-Mittelberg buchen

 

 


Heike Votteler · Heilpraktikerin

Ganzheitliche Frauenheilkunde und Faszientherapie im Allgäu
Praxis in Oy-Mittelberg

 

Schwerpunkte: hormonelle Dysbalancen, Wechseljahre, Zyklusbeschwerden, Stressachse, Rückenbeschwerden, Faszientherapie, Naturheilkunde und Bioresonanz.

 

 


 

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