Praxis für Bioresonanz und ganzheitliche Frauenheilkunde
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Schlafstörungen in den Wechseljahren: Ursachen, Dauer und was hilft

Du schläfst plötzlich schlecht, obwohl Schlaf früher nie ein Problem war?

 

Vielleicht wachst du nachts mehrfach auf, liegst gegen 3 oder 4 Uhr hellwach im Bett oder bekommst zusätzlich Herzklopfen, innere Unruhe oder Hitzewallungen.

 

Viele Frauen erleben in der Perimenopause und in den Wechseljahren genau diese Veränderung. Schlafprobleme,

 Nachtschweiß und Herzklopfen gehören zu den möglichen Beschwerden dieser hormonellen Umbruchphase. 

 

Schlafstörungen in den Wechseljahren sind häufig - aber nicht jede Frau erlebt sie gleich. Manche schlafen schlecht ein. Andere wachen ständig auf. Wieder andere sind morgens völlig erschöpft, obwohl sie sieben oder acht Stunden im Bett lagen.

 

Die entscheidende Frage lautet nicht nur:

Was kann ich abends einnehmen, damit ich besser schlafe?

 

Sondern:

Warum kann mein Körper nachts nicht mehr stabil in der Ruhe bleiben?

 

Denn Schlafprobleme in den Wechseljahren entstehen häufig durch ein Zusammenspiel aus Hormonen, Hitzewallungen, Stressachse, Cortisol, Blutzucker, Schilddrüse, Nervensystem und Lebensstil.

 

Wenn du deine Beschwerden nicht weiter auf gut Glück behandeln möchtest:
Hormonsprechstunde Wechseljahre und Perimenopause – Schlaf, Hormone, Stressachse und Stoffwechsel strukturiert einordnen

 

 


Wie äußern sich Schlafstörungen in den Wechseljahren?

Schlafprobleme können sich sehr unterschiedlich zeigen.

 

Typisch sind:

  • Schwierigkeiten beim Einschlafen

  • häufiges nächtliches Erwachen

  • Wachwerden gegen 2, 3 oder 4 Uhr

  • sehr frühes Erwachen am Morgen

  • unruhiger oder oberflächlicher Schlaf

  • Hitzewallungen und Nachtschweiß

  • Herzklopfen oder Herzrasen in der Nacht

  • innere Unruhe

  • Grübeln

  • häufiges Wasserlassen

  • Gefühl von „müde, aber angespannt“

  • morgendliche Erschöpfung trotz ausreichender Bettzeit

  • Konzentrationsprobleme am Tag

  • stärkere Reizbarkeit

 

Nicht nur die Schlafdauer ist entscheidend.

 

Auch die Qualität des Schlafs spielt eine wichtige Rolle. Wenn du nachts immer wieder aus dem Schlaf gerissen wirst, kann dein Körper schlechter regenerieren.

 

 


Warum entstehen Schlafstörungen in den Wechseljahren?

Schlafstörungen haben selten nur eine einzige Ursache.

 

In der Perimenopause verändern sich die weiblichen Hormone schrittweise. Diese Schwankungen können unter anderem Schlafprobleme, Hitzewallungen und Nachtschweiß begünstigen. 

 

Zusätzlich können weitere Faktoren hinzukommen:

 

 

Deshalb greifen pauschale Tipps wie „Trink abends einen Kräutertee“ häufig zu kurz.

 

Ein Tee kann guttun. Er beantwortet aber nicht die Frage, warum dein Körper nachts immer wieder aus dem Schlaf kippt.

 

 


Perimenopause: Schlafprobleme können schon vor der letzten Periode beginnen

Viele Frauen verbinden die Wechseljahre erst mit dem vollständigen Ausbleiben der Menstruation.

Die hormonelle Umstellung beginnt aber häufig deutlich früher.

 

In der Perimenopause können Eisprünge unregelmäßiger werden. Progesteron kann früher sinken, während Estradiol noch deutlich schwankt.

 

Mögliche Hinweise sind:

 

  • kürzere oder längere Zyklen

  • stärkere Blutungen oder schwächere Blutungen

  • PMS

  • Brustspannen

  • Wassereinlagerungen

  • innere Unruhe

  • Stimmungsschwankungen

  • Schlafprobleme

  • Hitzewallungen

  • Gewichtszunahme

 

Deshalb kann schlechter Schlaf bereits ab Mitte 40 - manchmal auch früher - ein Hinweis darauf sein, dass sich dein Hormonsystem verändert.

 

 


Schlafstörungen in den Wechseljahren und Progesteron

Viele Frauen suchen nach dem Zusammenhang zwischen Progesteron und Schlaf.

 

Progesteron wird vor allem nach dem Eisprung gebildet.

Wenn Eisprünge in der Perimenopause unregelmäßiger werden, kann auch die Progesteronbildung schwanken oder früher absinken.

 

Viele Frauen erleben dann gleichzeitig:

 

  • schlechteren Schlaf

  • innere Unruhe

  • stärkere Reizbarkeit

  • PMS

  • Brustspannen

  • Wassereinlagerungen

  • nächtliches Grübeln

  • stärkere Stressanfälligkeit

 

Progesteron ist aber nicht die einzige Erklärung.

 

Auch Estradiolschwankungen, Hitzewallungen, Stress, Cortisol, Schilddrüse, Blutzucker und Schlafgewohnheiten können mitwirken.

Deshalb sollte bei Schlafproblemen nicht einfach pauschal Progesteron ergänzt werden.

 

Sinnvoller ist eine strukturierte Einordnung:
Hormonsprechstunde und Regulationsanalyse in Oy-Mittelberg – Progesteron, Estradiol, Schlaf und Stressachse ganzheitlich betrachten

 

 


Estradiol, Hitzewallungen und Nachtschweiß

Hitzewallungen und Nachtschweiß gehören zu den häufigsten Gründen, warum Frauen in den Wechseljahren nachts aufwachen.

 

Typisch sind:

 

  • plötzliche innere Hitze

  • starkes Schwitzen

  • Herzklopfen

  • Unruhe

  • Frieren nach der Hitzewallung

  • nasse Kleidung oder Bettwäsche

  • längere Wachphasen nach dem Aufwachen

 

Hitzewallungen können auch mit Herzklopfen, Schwindel oder einem Angstgefühl einhergehen. Nachtschweiß kann den Schlaf deutlich unterbrechen.

 

Wenn du nachts mehrfach wegen Hitzewallungen wach wirst, schläfst du nicht nur kürzer.

Dein Schlaf wird auch häufiger unterbrochen. Das kann dazu führen, dass du dich tagsüber erschöpft, gereizt oder weniger belastbar fühlst.

 

Wichtig: Nicht jedes nächtliche Schwitzen kommt automatisch von den Wechseljahren. Auch Infekte, Medikamente, Schilddrüsenerkrankungen oder andere Ursachen können eine Rolle spielen.

 

 


Wie lange dauern Schlafstörungen in den Wechseljahren?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten.

 

Manche Frauen erleben Schlafprobleme nur phasenweise. Bei anderen halten sie über längere Zeit an oder verändern sich im Verlauf der Wechseljahre.

 

Typisch ist:

 

  • Beschwerden können bereits in der Perimenopause beginnen

  • Schlafprobleme können in Wellen auftreten

  • Hitzewallungen und Nachtschweiß können später wieder nachlassen

  • innere Unruhe oder Erschöpfung können länger bestehen

  • Stress und Lebensstil beeinflussen den Verlauf zusätzlich

 

Wechseljahresbeschwerden können über mehrere Jahre bestehen und sich im Laufe der Zeit verändern. Der NHS nennt häufig eine Dauer von sieben bis neun Jahren, teilweise auch länger. Das bedeutet nicht, dass jede Frau über diesen gesamten Zeitraum Schlafstörungen hat. 

 

Wichtig:

Du musst schwere Schlafstörungen nicht jahrelang einfach hinnehmen.

 

Wenn dein Alltag, deine Konzentration, deine Stimmung oder deine Belastbarkeit deutlich leiden, ist eine gezielte Abklärung sinnvoll.

 

7 Tipps bei Schlafstörungen

 

 


Cortisol und Schlaf: Wenn dein Körper nachts im Alarmmodus bleibt

Cortisol ist ein lebenswichtiges Hormon.

 

Es hilft deinem Körper dabei, morgens aktiv zu werden und tagsüber auf Belastungen zu reagieren.

Normalerweise ist Cortisol morgens höher und fällt im Laufe des Tages ab. Abends sollte dein Körper besser in den Ruhemodus wechseln können.

 

Wenn Stress, Schlafmangel, Schmerzen, Entzündungen oder dauerhafte Belastungen zusammenkommen, kann der natürliche Schlaf-Wach-Rhythmus aus dem Takt geraten.

 

Viele Frauen beschreiben dann:

 

  • müde, aber angespannt

  • abends überdreht

  • nachts plötzlich hellwach

  • Herzklopfen

  • Grübeln

  • flache Atmung

  • morgendliche Erschöpfung

  • Heißhunger am nächsten Tag

  • Kaffee als einzige Starthilfe

 

Das bedeutet nicht automatisch, dass ein einzelner Cortisolwert „zu hoch“ oder „zu niedrig“ ist.

 

Es bedeutet: Stressachse, Schlafrhythmus und Belastungssituation sollten gemeinsam betrachtet werden.

 

Wenn du genauer verstehen möchtest, wie Stress, Cortisol und Erschöpfung zusammenhängen können, lies hier weiter:
Stress, Cortisol und Nebennierenerschöpfung – wenn dein Körper nicht mehr richtig reguliert

 

 


Warum du nachts gegen 3 oder 4 Uhr wach wirst

Nächtliches Aufwachen kann viele Ursachen haben.

 

Mögliche Faktoren sind:

 

  • Hitzewallungen

  • Nachtschweiß

  • Stress

  • Grübeln

  • Blutzuckerschwankungen

  • Alkohol

  • spätes schweres Essen

  • nächtlicher Harndrang

  • Schmerzen

  • Schilddrüsenbeschwerden

  • Schlafapnoe

  • unruhige Beine

  • Medikamente

 

Viele Frauen suchen nach einer einzigen Erklärung.

Aber häufig ist es ein Zusammenspiel.

 

Ein mögliches Muster:

 

Stress am Tag
→ schlechtere Regulation am Abend
→ unruhiger Schlaf
→ nächtliches Aufwachen
→ Erschöpfung am Morgen
→ Kaffee und Zucker als schnelle Hilfe
→ noch instabilerer Schlaf

 

 

Wenn du nachts regelmäßig zur gleichen Uhrzeit wach wirst, dokumentiere zusätzlich:

 

  • Uhrzeit

  • Hitzewallung ja oder nein

  • Herzklopfen

  • Harndrang

  • Hunger

  • Alkohol am Vorabend

  • spätes Essen

  • Stresslevel

  • Zyklusphase

  • Histamin

  • weitere Wechseljahresbeschwerden

 

So wird sichtbar, welches Muster bei dir wahrscheinlicher ist.

 

 


Blutzucker und Schlaf: Warum Heißhunger und nächtliches Aufwachen zusammenhängen können

Ein instabiler Blutzuckerverlauf kann den Schlaf zusätzlich belasten.

 

Typische Hinweise sind:

 

  • Heißhunger auf Süßes

  • starkes Verlangen nach Kohlenhydraten

  • Energieloch am Nachmittag

  • Zittern oder innere Unruhe bei Hunger

  • nächtliches Aufwachen

  • Kaffee auf nüchternen Magen

  • Müdigkeit nach dem Essen

  • Gewichtszunahme am Bauch

 

Gerade wenn Stress, unregelmäßige Mahlzeiten und zu wenig Eiweiß zusammenkommen, kann dein Körper stärker schwanken.

 

Sinnvoll ist deshalb:

 

 

Wenn Heißhunger, Bauchfett, Müdigkeit nach dem Essen oder Stoffwechselprobleme bei dir mitspielen, findest du hier mehr:


Insulinresistenz bei Frauen erkennen – Symptome, Test und hormonelle Zusammenhänge

 

 


Schilddrüse und Schlaf

Auch die Schilddrüse kann deinen Schlaf beeinflussen.

 

Bei einer Schilddrüsenüberfunktion können unter anderem auftreten:

 

  • innere Unruhe

  • Herzklopfen

  • Schwitzen

  • Zittern

  • Gewichtsverlust

  • Einschlafprobleme

  • Durchschlafprobleme

 

 

Bei einer Schilddrüsenunterfunktion erleben viele Frauen eher:

 

  • Erschöpfung

  • Müdigkeit

  • Frieren

  • Gewichtszunahme

  • Konzentrationsprobleme

  • depressive Verstimmung

  • nicht erholsamen Schlaf

 

Wenn Müdigkeit, Schlafprobleme und Schilddrüsenbeschwerden gemeinsam auftreten, sollte die Schilddrüse mit betrachtet werden.


Schilddrüse und Leber – warum deine Schilddrüse Unterstützung braucht

 

 


Alkohol, Histamin und Schlaf in den Wechseljahren

Alkohol kann zunächst müde machen.

Aber er verbessert nicht automatisch die Schlafqualität.

 

Viele Frauen bemerken in den Wechseljahren:

 

  • schnelleres Einschlafen nach Alkohol

  • häufigeres nächtliches Aufwachen

  • mehr Hitzewallungen

  • Herzklopfen

  • stärkeren Nachtschweiß

  • morgendliche Erschöpfung

  • schlechtere Verträglichkeit von Wein oder Sekt

 

Auch Histamin kann eine Rolle spielen.

 

Prüfe:

  • Wird dein Schlaf nach Wein oder Sekt unruhiger?

  • Reagierst du zusätzlich mit Herzklopfen oder Hitzewallungen?

  • Wachst du nachts häufiger auf?

  • Bekommst du Juckreiz, Blähbauch oder innere Unruhe?

  • Verträgst du Käse, Schokolade oder fermentierte Lebensmittel schlechter als früher?

 

Wenn Alkohol, Histamin und Hormone bei dir zusammenhängen könnten, lies hier weiter:


Estradioldominanz und Histamin – warum Hormone Histaminbeschwerden verstärken können

 

 


Schlafstörungen und Herzrasen in den Wechseljahren

Herzklopfen oder Herzrasen können in den Wechseljahren auftreten.

 

Manche Frauen bemerken es besonders nachts:

 

  • beim Einschlafen

  • nach einer Hitzewallung

  • nach Alkohol

  • nach einem stressigen Tag

  • beim nächtlichen Aufwachen

  • zusammen mit innerer Unruhe

  • nach schlechtem Schlaf

  • bei Schilddrüsenbeschwerden

 

 

Mögliche Einflussfaktoren sind:

 

  • hormonelle Schwankungen

  • Hitzewallungen

  • Stress

  • Schlafmangel

  • Kaffee

  • Alkohol

  • Schilddrüse

  • Eisenmangel

  • Herzrhythmusstörungen

  • Medikamente

 

Herzklopfen kann im Zusammenhang mit Wechseljahren auftreten. Es kann aber auch andere Ursachen haben, darunter Stress, Schlafmangel, Koffein, Alkohol, Medikamente oder eine Schilddrüsenüberfunktion. 

 

Wichtig: Herzrasen sollte nicht vorschnell nur den Wechseljahren zugeschrieben werden.

 

Bitte lasse es medizinisch abklären, wenn es neu auftritt, häufiger wird oder länger anhält.

Sofortige medizinische Hilfe ist notwendig, wenn Herzrasen zusammen mit Brustschmerzen, Atemnot, starkem Schwindel oder Ohnmacht auftritt.

 

 


Massive oder extreme Schlafstörungen in den Wechseljahren

Schlafstörungen werden manchmal als „normales Wechseljahressymptom“ abgetan.

 

Das ist zu kurz gedacht.

Ja, Schlafprobleme können in den Wechseljahren auftreten.

 

Aber massive, schwere oder extreme Schlafstörungen solltest du nicht einfach aussitzen.

 

Bitte lasse genauer abklären, wenn:

 

  • du über Wochen kaum noch schläfst

  • du tagsüber deutlich beeinträchtigt bist

  • du dich beim Autofahren oder bei der Arbeit kaum konzentrieren kannst

  • du regelmäßig Herzrasen bekommst

  • starke Angst oder innere Unruhe hinzukommen

  • du Atemaussetzer vermutest

  • du laut schnarchst

  • du unter unruhigen Beinen leidest

  • du nachts sehr häufig zur Toilette musst

  • du Medikamente oder Alkohol zum Einschlafen brauchst

  • du dich psychisch zunehmend instabil fühlst

 

 

Hinter schweren Schlafproblemen können zusätzlich andere Ursachen stecken:

 

  • Schilddrüsenstörungen

  • Schlafapnoe

  • Restless-Legs-Syndrom

  • Eisenmangel

  • Medikamente

  • Schmerzen

  • depressive Verstimmung

  • Angststörungen

  • Herzrhythmusstörungen

  • Alkohol

  • ausgeprägte Hitzewallungen

 

Eine ganzheitliche Begleitung kann sinnvoll sein. Sie ersetzt aber keine notwendige medizinische Diagnostik.

Wenn du zuerst klären möchtest, welche nächsten Schritte bei dir sinnvoll sind:


Hormonkurzsprechstunde für Frauen – erste Einschätzung bei Schlafproblemen, Wechseljahresbeschwerden und Stress

 

 


Was du selbst bei Schlafproblemen tun kannst

Nicht jede Schlafstörung braucht sofort ein Präparat.

 

Aber dein Körper braucht klare Signale für Ruhe und Regeneration.

 

Sinnvoll sind:

 

  • möglichst regelmäßige Schlaf- und Aufstehzeiten

  • morgens Tageslicht

  • tagsüber Bewegung

  • Schlafzimmer kühl halten

  • leichte Bettwäsche bei Hitzewallungen

  • Alkohol kritisch prüfen

  • Kaffee reduzieren, besonders am Nachmittag

  • späte große Mahlzeiten vermeiden

  • Bildschirmzeit am Abend reduzieren

  • gedimmtes Licht am Abend

  • Atemübungen oder Entspannungstechniken

  • Probleme nicht nachts im Bett lösen wollen

  • ausreichend Zeit für Schlaf einplanen

 

Wenn du im Bett lange wach liegst, dich unter Druck setzt und ständig auf die Uhr schaust, kann sich die Schlafstörung zusätzlich verfestigen.

 

Bei anhaltender Insomnie ist die kognitive Verhaltenstherapie für Insomnie ein evidenzbasierter Ansatz. Zu den Bestandteilen gehören unter anderem Psychoedukation, Entspannungsmethoden und Stimuluskontrolle. 

 

 


Hormontest bei Schlafproblemen: sinnvoll oder nicht?

Viele Frauen fragen:

Soll ich meine Hormone testen lassen?

 

Die Antwort lautet: Ein Test kann in ausgewählten Situationen ein Baustein sein. Er ersetzt aber keine sorgfältige Anamnese.

Gerade in der Perimenopause schwanken Hormone teilweise deutlich. Ein einzelner Wert erklärt deshalb selten das gesamte Beschwerdebild.

 

Wichtiger ist die strukturierte Einordnung:

 

  • Wann haben die Schlafprobleme begonnen?

  • Gibt es Zyklusveränderungen?

  • Bestehen Hitzewallungen oder Nachtschweiß?

  • Wachst du immer zur gleichen Uhrzeit auf?

  • Gibt es Herzklopfen?

  • Wie hoch ist deine Stressbelastung?

  • Wie sind Ernährung und Blutzucker?

  • Gibt es Schilddrüsenwerte?

  • Welche Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel nimmst du?

  • Welche Wechseljahresbeschwerden treten zusätzlich auf?

 

Nicht nur testen.

Verstehen.

 

 


Bioidentische Hormone und Hormonregulation

Bei ausgeprägten Wechseljahresbeschwerden kann eine individuelle Beratung sinnvoll sein.

 

Dabei sollte sauber unterschieden werden:

 

  • naturheilkundliche Hormonregulation

  • bioidentische Hormone in potenzierter Form

  • ärztlich verordnete bioidentische Hormonersatztherapie

  • nicht hormonelle Behandlungsoptionen

  • Schlafhygiene und Stressregulation

  • medizinische Abklärung weiterer Ursachen

 

Nicht jede Frau braucht Hormone.

 

Und nicht jede Schlafstörung lässt sich allein hormonell lösen.

 

Entscheidend ist, welche Faktoren dein persönliches Beschwerdebild aufrechterhalten.

 

Ganzheitliche Frauenheilkunde - Dein Weg zu hormoneller Balance und Wohlbefinden

 

 


Mein Ansatz: Schlafprobleme in den Wechseljahren ganzheitlich betrachten

In meiner Praxis in Oy-Mittelberg betrachte ich Schlafstörungen nicht isoliert.

 

Ich schaue auf das Zusammenspiel von:

 

  • Progesteron

  • Estradiol

  • Wechseljahresphase

  • Hitzewallungen

  • Nachtschweiß

  • Cortisol und Stressachse

  • Nervensystem

  • Blutzucker

  • Schilddrüse

  • Darm und Leberstoffwechsel

  • Histamin

  • Mikronährstoffen

  • Ernährung

  • Schlafgewohnheiten

  • individueller Belastungssituation

 

Ziel ist nicht, dir nur ein weiteres Schlafmittel zu empfehlen.

Ziel ist, zu verstehen, warum dein Körper nachts nicht stabil in der Ruhe bleibt.

 

Dabei arbeite ich mit meiner Hormon-Stoffwechsel-Regulation nach Heike Votteler, entwickelt aus über 17 Jahren Erfahrung in der ganzheitlichen Frauenheilkunde.

 

 


Welche Sprechstunde passt bei Schlafstörungen in den Wechseljahren?

Hormonkurzsprechstunde für Frauen

Geeignet, wenn du eine erste kurze Einschätzung möchtest, ob Wechseljahre, Hormone, Stress oder Stoffwechsel bei deinen Schlafproblemen mitspielen könnten.

Hormonkurzsprechstunde für Frauen buchen

 

Hormonsprechstunde und Regulationsanalyse

Geeignet, wenn Schlafprobleme, Hitzewallungen, Erschöpfung, Gewichtszunahme oder weitere hormonelle Beschwerden gemeinsam auftreten.

Hormonsprechstunde und Regulationsanalyse nach Heike Votteler

 

Intensivsprechstunde und Regulationsanalyse inkl. BBC und Bioresonanz

Geeignet, wenn deine Beschwerden komplex sind, schon länger bestehen oder du eine ausführlichere Analyse mit Bicom Body Check Advanced und ergänzender Bioresonanz möchtest.

Intensivsprechstunde mit Bicom Body Check Advanced und Bioresonanz buchen

 

Hinweis: Die Bioresonanz gehört zu den komplementärmedizinischen Verfahren. Ihre Wirksamkeit ist wissenschaftlich nicht allgemein anerkannt. Sie ersetzt keine medizinische Abklärung von Schlafstörungen.

 

 


Häufige Fragen zu Schlafstörungen in den Wechseljahren

Sind Schlafstörungen in den Wechseljahren normal?

Sie kommen häufig vor. Trotzdem solltest du starke oder anhaltende Beschwerden nicht einfach hinnehmen.

 

Können Schlafstörungen schon vor der letzten Periode beginnen?

Ja. Schlafprobleme können bereits in der Perimenopause auftreten, wenn sich das hormonelle Gleichgewicht verändert.

 

Kann Progesteron bei Schlafproblemen eine Rolle spielen?

Ja. Progesteronschwankungen können mit hineinspielen. Schlafprobleme haben aber häufig mehrere Ursachen und sollten nicht nur auf ein einzelnes Hormon reduziert werden.

 

Können Wechseljahre Herzrasen in der Nacht auslösen?

Herzklopfen kann in den Wechseljahren auftreten, zum Beispiel zusammen mit Hitzewallungen. Wiederkehrendes oder starkes Herzrasen sollte trotzdem medizinisch abgeklärt werden.

 

Wie lange dauern Schlafstörungen in den Wechseljahren?

Das ist individuell unterschiedlich. Beschwerden können phasenweise auftreten, sich verändern oder länger anhalten. Wenn dein Alltag deutlich beeinträchtigt ist, ist eine strukturierte Abklärung sinnvoll.

 

Was hilft bei extremen Schlafstörungen?

Schwere Schlafprobleme sollten medizinisch abgeklärt werden. Zusätzlich können eine strukturierte Schlafdiagnostik, eine kognitive Verhaltenstherapie für Insomnie und eine individuelle Einordnung hormoneller und stoffwechselbezogener Faktoren sinnvoll sein.

 

 


Du möchtest endlich wieder erholt aufwachen?

Wenn du nachts häufig wach wirst, unter Hitzewallungen leidest, morgens erschöpft bist oder dein Körper trotz Müdigkeit nicht zur Ruhe kommt, lohnt sich eine strukturierte Einordnung.

 

In meiner Praxis schauen wir auf:

 

  • Hormone

  • Wechseljahre

  • Schlafmuster

  • Hitzewallungen

  • Cortisol und Stressachse

  • Blutzucker

  • Schilddrüse

  • Darm und Leber

  • Histamin

  • Mikronährstoffe

  • deine individuelle Situation

 

Für die direkte Terminbuchung:
Termin in der Heilpraxis Heike Votteler in Oy-Mittelberg buchen

 

Wenn du zunächst eine kurze Orientierung möchtest:
Hormonkurzsprechstunde für Frauen buchen

 

Wenn mehrere hormonelle Beschwerden gemeinsam auftreten:
Hormonsprechstunde und Regulationsanalyse buchen

 

Wenn deine Beschwerden komplex sind oder schon länger bestehen:
Intensivsprechstunde und Regulationsanalyse inkl. Bicom Body Check Advanced und Bioresonanz

 

 


Heike Votteler · Heilpraktikerin

Ganzheitliche Frauenheilkunde im Allgäu
Praxis in Oy-Mittelberg

 

Schwerpunkte: Wechseljahre, Hormone, Schlafstörungen, Stressachse, Cortisol, Stoffwechsel, Schilddrüse, Histamin, bioidentische Hormonregulation, Naturheilkunde und Bioresonanz.

 


 


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