Praxis für Bioresonanz und ganzheitliche Frauenheilkunde
  • Link zur Seite versenden
  • Ansicht zum Drucken öffnen
 

Mein Weg zur Überwindung von Blasenentzündungen: Tipps und Erfahrungen

Immer wieder Blasenentzündung? Hormone, Reizblase & Wechseljahre ganzheitlich verstehen

Kennst du diesen Satz?

 

„Einmal Blasenentzündung, immer Blasenentzündung.“

 

Ganz so einfach ist es nicht. 

Aber viele Frauen erleben genau das: Kaum ist die eine Blasenentzündung abgeklungen, meldet sich die nächste. Brennen beim Wasserlassen, ständiger Harndrang, Blasenkrämpfe, Druckgefühl im Unterbauch - und irgendwann die Angst, dass es wieder losgeht.

 

Besonders belastend wird es, wenn Blasenbeschwerden immer wieder auftreten oder scheinbar gar nicht mehr richtig verschwinden.

 

Dann lohnt es sich, nicht nur auf die akute Infektion zu schauen, sondern auch auf die Frage:

 

Warum ist deine Blase so anfällig geworden?

 


Meine eigene Erfahrung mit Blasenentzündungen

Ich hatte ab der Pubertät über viele Jahre immer wieder Blasenentzündungen. Ich weiß sehr genau, wie schmerzhaft Blasenkrämpfe und brennendes Wasserlassen sein können.

 

Alle paar Minuten zur Toilette. Nur ein paar Tropfen. Brennen. Krämpfe. Druck. Und oft begann alles mitten in der Nacht.

Damals habe ich literweise Tee getrunken, Magnesium gegen die Krämpfe genommen und gehofft, dass endlich der Morgen kommt, damit ich mir beim Hausarzt ein Antibiotikum holen konnte.

 

Über mehr als zehn Jahre hatte ich immer wieder Harnwegsinfekte – teilweise mehrere innerhalb kurzer Zeit. Kalte Füße, ein kalter Stein, ein nasser Bikini oder ein kühler Abend im Biergarten reichten oft aus, und die Beschwerden waren wieder da.

Mit Anfang 20 begann ich, mein Blasenthema selbst in die Hand zu nehmen.

 

Internet gab es damals noch nicht. Meine Informationen kamen aus naturheilkundlichen Büchern, von Heilkräuterfrauen, Apothekern und aus eigener Erfahrung. Ich probierte über Jahre verschiedene Tees, Heilpflanzen, Urtinkturen, Globuli und naturheilkundliche Ansätze aus.

 

Irgendwann wurden meine Blasenentzündungen weniger - und verschwanden schließlich.

 

Aber: Das läuft leider nicht bei jeder Frau so einfach.

 

Meine Heilpraktiker Erfahrungen und naturheilkundliche Begleitung bei Blasenentzündungen

 


Sind die Hormone schuld an Blasenbeschwerden?

Viele Frauen leiden jahrelang unter wiederkehrenden Blasenentzündungen, Reizblase oder häufigem Harndrang. Besonders vor, während und nach den Wechseljahren treten Blasenbeschwerden häufig verstärkt auf.

 

Das ist kein Zufall.

 

Hormone beeinflussen nicht nur Zyklus, Schlaf, Stimmung und Stoffwechsel, sondern auch Schleimhäute, Bindegewebe, Vaginalmilieu, Harnwege und Blasenempfindlichkeit.

 

Vor allem in hormonellen Umbruchphasen kann es häufiger zu Beschwerden kommen, zum Beispiel bei:

 

  • Prämenopause

  • Perimenopause

  • Wechseljahren

  • Postmenopause

  • Estriolmangel

  • hormoneller Dysbalance

  • Schleimhauttrockenheit

  • wiederkehrenden Harnwegsinfekten

  • Reizblase und häufigem Harndrang

 

Ein wichtiger Punkt ist dabei das Hormon Estriol

 

Estriol wird häufig auch als Schleimhauthormon bezeichnet, weil es eine wichtige Rolle für die Schleimhäute im Urogenitalbereich spielt.

 

Wenn die Schleimhäute trockener, empfindlicher oder weniger widerstandsfähig werden, können Reizungen, Brennen, häufiger Harndrang oder wiederkehrende Infekte begünstigt werden.

 

Das bedeutet nicht: Jede Blasenentzündung ist hormonell verursacht.

 

Aber wenn Beschwerden immer wieder auftreten, gerade in den Wechseljahren beginnen oder sich mit hormonellen Veränderungen verstärken, sollte die hormonelle Situation mitgedacht werden.

 

Wenn du wissen möchtest, ob deine Blasenbeschwerden mit hormonellen Veränderungen, Stress, Schleimhäuten oder Wechseljahren zusammenhängen könnten, ist die Hormon-Kurzsprechstunde für Frauen ein sinnvoller erster Einstieg.

 


 

 

Reizblase, häufiger Harndrang oder Blasenentzündung?

Nicht jede Blasenbeschwerde ist automatisch eine klassische Blasenentzündung.

 

Manche Frauen haben ständigen Harndrang, Druckgefühl oder Brennen, aber im Urin wird kein eindeutiger bakterieller Infekt gefunden. Andere haben immer wieder Infekte. Wieder andere berichten über eine empfindliche Blase, die auf Stress, Kälte, Ernährung, Hormonschwankungen oder Sexualität reagiert.

 

Typische Beschwerden können sein:

 

  • häufiger Harndrang

  • Brennen beim Wasserlassen

  • Druckgefühl im Unterbauch

  • Blasenkrämpfe

  • nächtlicher Harndrang

  • Gefühl einer gereizten Blase

  • wiederkehrende Harnwegsinfekte

  • Beschwerden nach Sex

  • Beschwerden in den Wechseljahren

  • Brennen trotz unauffälligem Urinbefund (keine Bakterien)

 

Wenn du zusätzlich wissen möchtest, wie sich eine Reizblase von einer Blasenentzündung unterscheiden kann, lies auch meinen Beitrag zur Reizblase und häufigem Harndrang.

 

Auch hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren können eine Rolle spielen. Mehr dazu findest du in meinem Beitrag über Wechseljahre und Blasenentzündungen.

 

Wechseljahre und Blasenentzündungen - mehr erfahren

 


Warum kommen Blasenentzündungen immer wieder?

Wiederkehrende Blasenentzündungen können viele Ursachen haben. 

 

Häufig ist es nicht ein einzelner Auslöser, sondern ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren.

 

Mögliche Einflussfaktoren sind:

 

  • geschwächte Schleimhäute (Estriol Mangel)

  • hormonelle Veränderungen

  • Estriolmangel

  • verändertes Vaginalmilieu

  • Darmflora und Mikrobiom

  • Stress und geschwächtes Immunsystem

  • Kälte und nasse Füße

  • zu wenig Trinken

  • sexuelle Aktivität

  • häufige Antibiotikagaben

  • Blasenreizung durch bestimmte Lebensmittel oder Getränke

  • unzureichende Regeneration nach Infekten

 

Gerade bei Frauen mit wiederkehrenden Beschwerden lohnt sich eine ganzheitliche Betrachtung.

 

Denn die Frage ist nicht nur:

 

Sondern auch:

Warum kommt sie immer wieder?

 


Wärme ist wichtig: Pack deine Blase gut ein

Die Blase mag Wärme. Besonders im Winter, aber auch an kühlen Sommerabenden oder nach dem Baden.

 

Achte bei Blasenbeschwerden besonders auf:

 

  • warme Füße

  • trockene Kleidung

  • warme Nieren- und Blasenregion

  • nassen Bikini schnell wechseln

  • nicht auf kaltem Untergrund sitzen

  • Unterbauch und Becken warmhalten

 

Viele Frauen unterschätzen, wie stark Kälte ihre Blase reizen kann. Gerade bei empfindlicher Blase oder Neigung zu Harnwegsinfekten kann Wärme ein wichtiger Teil der Vorbeugung sein.

 


Antibiotika bei Blasenentzündung: wichtig, aber nicht immer die ganze Lösung

Unkomplizierte Harnwegsinfekte werden schulmedizinisch häufig mit Antibiotika behandelt. Das kann notwendig und sinnvoll sein – besonders, wenn Beschwerden stark sind oder Risikofaktoren bestehen.

 

Wichtig ist aber: Wenn Blasenentzündungen immer wieder auftreten, sollte nicht nur wiederholt antibiotisch behandelt werden, ohne genauer hinzuschauen.

 

Bei häufigen Infekten ist es sinnvoll, ärztlich abklären zu lassen:

 

  • ob tatsächlich ein bakterieller Infekt vorliegt

  • welcher Erreger beteiligt ist

  • ob Resistenzen bestehen

  • ob Blut im Urin vorhanden ist

  • ob weitere Ursachen abgeklärt werden müssen

 

Bitte suche ärztliche Hilfe auf bei:

 

  • Blut im Urin

  • Fieber

  • Flankenschmerzen oder Nierenschmerzen

  • starken Schmerzen

  • Schwangerschaft

  • wiederkehrenden oder komplizierten Harnwegsinfekten

  • Beschwerden, die sich rasch verschlimmern

  • Unsicherheit, ob eine Nierenbeteiligung vorliegt

 

Teststreifen aus der Apotheke können eine erste Orientierung geben, ersetzen aber keine ärztliche Diagnose.

 

Warum Antibiotika manchmal nicht wirken

Du hast eine Blasenentzündung, nimmst Antibiotika - und es wirkt nicht?

 

Vielleicht trinkst Du zu viel nach der Einnahme von deinem Antibiotika.

Das verdünnt den Wirkstoff und schwemmt diesen auch schnell wieder aus der Blase aus.

So kann dein Antibiotika nicht wirken - die Bakterien bleiben in der Blase und die Blasenentzündung verschwindet nicht.

 

Wichtig: ausreichend trinken ja - aber nicht zu viel bei einer Antibiose Behandlung.

 


Naturheilkunde bei Blasenbeschwerden

Die Naturheilkunde bietet viele Möglichkeiten, die Blase zu unterstützen - besonders begleitend, vorbeugend und in der Nachsorge.

 

Je nach Situation können zum Beispiel Heilpflanzen, Tees, Mikronährstoffe, Darmaufbau, Schleimhautpflege und hormonelle Regulation eine Rolle spielen.

 

Bei leichten Beschwerden oder zur Unterstützung in beschwerdefreien Phasen können Blasentees hilfreich sein.

 

Bewährte Heilpflanzen im Bereich Blase und Harnwege sind zum Beispiel:

 

  • Goldrute

  • Birkenblätter

  • Brennnessel

  • Ackerschachtelhalm

  • Schafgarbe

  • Orthosiphon

  • Petersilie

  • Kapuzinerkresse

  • Meerrettich

 

Wichtig ist eine gute Qualität der Heilpflanzen. Häufig sind offene Teemischungen aus der Apotheke oder von spezialisierten Kräuteranbietern sinnvoller als einfache Teebeutel aus dem Supermarkt.

 

Welche Heilpflanzen, Präparate oder naturheilkundlichen Maßnahmen für dich sinnvoll sind, hängt von deiner Situation ab: akuter Infekt, Reizblase, Schleimhauttrockenheit, Wechseljahre, Blasenschwäche oder wiederkehrende Beschwerden.

 


Selfcare Guide Blase: Reizblase, Blasenschwäche & Blasenentzündungen

Wenn du deine Blase selbst besser unterstützen möchtest, habe ich einen Selfcare Guide Blase entwickelt.

 

Darin geht es um:

  • Reizblase

  • Blasenschwäche

  • wiederkehrende Blasenentzündungen

  • Vorbeugung

  • Unterstützung während Beschwerden

  • Nachsorge nach Blasenentzündungen

  • Heilpflanzen

  • D-Mannose

  • Cranberry

  • Schüßler Salze

  • naturheilkundliche Präparate

  • mein 6-Wochen-Programm für die Blase

 

Der Guide ist für Frauen gedacht, die verstehen möchten, was sie selbst tun können, um ihre Blase ganzheitlich zu unterstützen.

 

Hier findest du meinen Selfcare Guide Reizblase, Blasenschwäche & Blasenentzündungen.

 


Wann eine Hormonsprechstunde sinnvoll ist

Wenn Blasenbeschwerden immer wieder auftreten, in den Wechseljahren schlimmer werden oder zusammen mit anderen Beschwerden auftreten, lohnt sich ein genauerer Blick auf deine hormonelle und ganzheitliche Situation.

 

Das gilt besonders, wenn zusätzlich Beschwerden bestehen wie:

 

  • Schlafstörungen

  • innere Unruhe

  • Nachtschweiß

  • Erschöpfung

  • Gewichtszunahme

  • trockene Schleimhäute

  • vaginale Beschwerden

  • PMS

  • Zyklusveränderungen

  • Stressintoleranz

  • Schilddrüsenthemen

  • Verdauungsbeschwerden

 

In meiner Hormonsprechstunde & Regulationsanalyse im Allgäu schaue ich nicht nur auf einzelne Symptome, sondern auf mögliche Zusammenhänge zwischen Hormonen, Stressachse, Schilddrüse, Stoffwechsel, Darm, Schleimhäuten und Nervensystem.

 

Wenn deine Blasenbeschwerden Teil eines größeren hormonellen Beschwerdebildes sind, findest du hier mehr zur Hormonsprechstunde & Regulationsanalyse.

 


Hormon-Kurzsprechstunde oder große Hormonsprechstunde?

Nicht jede Frau braucht sofort eine umfassende Analyse.

 

Wenn du zunächst nur eine erste Einschätzung möchtest, kann die Hormon-Kurzsprechstunde für Frauen sinnvoll sein. Sie ist kompakter und eignet sich, wenn du deine Beschwerden erst einmal einordnen lassen möchtest.

 

Die Hormon-Kurzsprechstunde für Frauen ist der einfache Einstieg, wenn du wissen möchtest, ob deine Blasenbeschwerden hormonell, stressbedingt oder schleimhautbezogen mit beeinflusst sein könnten.

 

Wenn deine Beschwerden komplexer sind, schon lange bestehen oder mehrere Systeme gleichzeitig betreffen, ist die Hormonsprechstunde & Regulationsanalyse meist der bessere Weg.

 


Intensivsprechstunde mit Body Check Advanced und Bioresonanz

Bei sehr komplexen, lange bestehenden oder wiederkehrenden Beschwerden kann eine intensivere Analyse sinnvoll sein.

 

In der Intensivsprechstunde mit Body Check Advanced und Bioresonanz geht es um eine vertiefte ganzheitliche Betrachtung.

 

Dabei können unter anderem Regulationsblockaden, Belastungen, Stressachsen-Themen, Stoffwechsel, Darm, Schleimhäute und hormonelle Zusammenhänge umfassender eingeordnet werden.

 

Die Bioresonanz ist ein naturheilkundliches Verfahren und wissenschaftlich nicht allgemein anerkannt. In meiner Praxis nutze ich sie ergänzend im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes.

 

Wenn du seit Jahren unter wiederkehrenden Beschwerden leidest und eine tiefere ganzheitliche Einordnung möchtest, findest du hier mehr zur Intensivsprechstunde mit Body Check Advanced und Bioresonanz.

 


Deine Blase braucht mehr als nur Akutmaßnahmen

Wiederkehrende Blasenentzündungen, Reizblase und häufiger Harndrang können sehr belastend sein. Besonders dann, wenn du das Gefühl hast, immer wieder von vorne anfangen zu müssen.

 

Wichtig ist: Deine Beschwerden sollten ernst genommen werden.

 

Neben der akuten Abklärung lohnt sich bei wiederkehrenden Beschwerden ein Blick auf:

 

  • Schleimhäute

  • Hormone

  • Wechseljahre

  • Stress

  • Darm

  • Immunsystem

  • Vaginalmilieu

  • Regeneration

  • individuelle Auslöser

 

Du musst mit wiederkehrenden Blasenbeschwerden nicht einfach leben.

 

Wenn du Orientierung möchtest, starte mit dem Selfcare Guide Blase, lies die weiterführenden Beiträge zur Reizblase und zu Wechseljahren & Blasenentzündungen oder buche eine passende Sprechstunde.

 

Lese auch meinen Blog Beitrag zu Stress, Cortisol & Nebenniere.

 


Heike Votteler · Heilpraktikerin

Ganzheitliche Frauenheilkunde im Allgäu
Praxis in Oy-Mittelberg

 

Schwerpunkte: Hormone, Zyklusbeschwerden, Wechseljahre, Kinderwunsch, Stressachse, Schilddrüse, Darmgesundheit, bioidentische Hormonregulation, Ernährung und Naturheilkunde.

 


 

Weiterführende Links

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen

Bild zur Meldung

Weitere Meldungen


Kommentar schreiben

Formular ausfüllen und mitdiskutieren

Mit * markierte Felder müssen ausgefüllt werden.

Sicherheitsfrage*
 _    _    __   __    _  _    _    _   
| || | ||  \ \\/ //  | \| || | || | || 
| || | ||   \ ` //   |  ' || | || | || 
| \\_/ ||    | ||    | .  || | \\_/ || 
 \____//     |_||    |_|\_||  \____//  
  `---`      `-`'    `-` -`    `---`   
                                       
refresh

Kommentare (0)