Praxis für Bioresonanz und ganzheitliche Frauenheilkunde
 
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Wassereinlagerungen bei Frauen: hormonelle Ursachen und Schwellungen

Es ist nicht immer Fett.

 

Manchmal hält dein Körper vermehrt Flüssigkeit im Gewebe zurück.

 

Viele Frauen bemerken solche Veränderungen besonders rund um den Zyklus oder in der Perimenopause und den Wechseljahren.

Wenn du dich hier wiedererkennst

Typische Hinweise können sein:

 

  • Ringe sitzen plötzlich enger

  • Gesicht oder Augenlider wirken morgens geschwollen

  • Beine fühlen sich schwer an

  • Socken hinterlassen deutliche Abdrücke

  • Hände oder Füße wirken aufgeschwemmt

  • das Gewicht schwankt innerhalb weniger Tage

  • Bauch oder Brust fühlen sich gespannt an

 

Gerade wenn diese Veränderungen kommen und wieder verschwinden, kann eine hormonelle Mitbeteiligung möglich sein.

 

Progesteron und Wassereinlagerungen- warum du dich trotzdem aufgeschwemmt fühlen kannst.

 

 

 

 

Was bei Wassereinlagerungen passiert

Flüssigkeit befindet sich ständig im Austausch zwischen Blutgefäßen, Gewebe und Lymphsystem.

 

Diese Verteilung wird unter anderem beeinflusst durch:

 

  • Gefäßspannung

  • Nierenfunktion

  • Salz- und Wasserhaushalt

  • Lymphabfluss

  • Hormone

  • Eiweißhaushalt

  • Bewegung

  • Medikamente

 

Wenn sich diese Regulation verändert, kann mehr Flüssigkeit im Gewebe zurückbleiben.

 

Es entstehen Schwellungen oder ein Spannungsgefühl.

 

Bitte denke bei wassereinlagerungen unbedingt auch an deine Niere!

Ich habe Dir auf meiner WissenPlus Seite ein Nieren Laborcheck PDF zusammengestellt - hier findest Du alle wichtigen Nieren Laborwerte und Ihre Bedeutung. 

 

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Hormone und Wassereinlagerungen

Viele Frauen bemerken Wassereinlagerungen besonders:

 

  • vor der Menstruation

  • bei PMS

  • in Phasen hormoneller Schwankungen

  • in der Perimenopause

  • während der Wechseljahre

 

Estradiol und Progesteron können unter anderem Gefäßreaktionen sowie Salz- und Flüssigkeitshaushalt beeinflussen.

 

Aus meiner Praxiserfahrung treten Wassereinlagerungen häufig gemeinsam auf mit:

 

  • Brustspannen

  • PMS

  • stärkeren Blutungen

  • Gewichtsschwankungen

  • innerer Unruhe

  • Schlafproblemen

 

Eine mögliche hormonelle Ursache sollte aber immer im Gesamtzusammenhang betrachtet werden.

 

Mehr dazu findest du unter Progesteronmangel und hormonelle Dysbalancen und Östrogendominanz.

 

 

Warum die Niere mit betrachtet werden sollte

Die Nieren spielen eine zentrale Rolle bei der Regulation von Wasser, Salz und Blutdruck.

 

Deshalb sollte bei wiederkehrenden oder stärkeren Wassereinlagerungen nicht nur auf Hormone geschaut werden.

 

Besonders wichtig ist eine medizinische Abklärung, wenn gleichzeitig auftreten:

 

  • veränderte Urinmenge

  • hoher oder stark schwankender Blutdruck

  • deutliche Gewichtszunahme innerhalb kurzer Zeit

  • starke Schwellungen

  • Atemnot

  • auffällige Nierenwerte

 

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Wassereinlagerung oder Gewichtszunahme?

Wassereinlagerungen können das Gewicht innerhalb weniger Tage deutlich verändern.

 

Fettgewebe entsteht dagegen nicht innerhalb weniger Stunden.

 

Ein typischer Hinweis auf Flüssigkeit ist deshalb:

 

Das Gewicht steigt schnell an und fällt ebenso schnell wieder ab.

 

Trotzdem können Wassereinlagerung und echte Gewichtszunahme gleichzeitig bestehen.

 

Mehr dazu findest du unter Gewichtszunahme bei Frauen: hormonelle und körperliche Ursachen.

 

 

Warum Entwässern nicht immer die Lösung ist

Hochlagern, Bewegung oder Kühlung können Beschwerden kurzfristig verbessern.

 

Auch entwässernde Mittel reduzieren vorübergehend Flüssigkeit.

 

Aber:

Die Ursache der Wassereinlagerung sollte zuerst geklärt werden.

 

Eigenständige Entwässerung mit Medikamenten oder stark entwässernden Präparaten ist nicht sinnvoll, weil dadurch Elektrolyte und Kreislauf beeinflusst werden können.

Was du selbst unterstützen kannst

Je nach Ursache können hilfreich sein:

 

  • regelmäßige Bewegung

  • längeres Sitzen vermeiden

  • Beine zwischendurch hochlagern

  • ausreichend trinken

  • sehr salzreiche Fertigprodukte reduzieren

  • Schlaf verbessern

  • Stress reduzieren

 

Eine pauschale Empfehlung, möglichst viel Wasser zu trinken, würde ich nicht geben.

 

Der Flüssigkeitsbedarf hängt von Körper, Bewegung, Temperatur sowie Herz- und Nierenfunktion ab.

Ganzheitliche Betrachtung in meiner Praxis

In meiner Privatpraxis betrachte ich wiederkehrende Wassereinlagerungen je nach Beschwerdebild im Zusammenhang mit:

 

  • Progesteron und Estradiol

  • Zyklus und Wechseljahresphase

  • Blutdruck

  • Stressregulation

  • Schilddrüse

  • Nierenfunktion und vorhandenen Laborwerten

  • Stoffwechsel

  • Ernährung

 

Wichtig ist immer zuerst zu klären, ob eine organische Ursache vorliegt.

 

Sind Herz, Nieren, Leber und weitere relevante Bereiche abgeklärt, kann zusätzlich die hormonelle Situation betrachtet werden.

 

Mehr über meine Vorgehensweise findest du unter Hormonsprechstunde und Regulationsanalyse.

 

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Wann du Wassereinlagerungen medizinisch abklären lassen solltest

Bitte lasse Schwellungen zeitnah abklären bei:

 

  • plötzlich starken Ödemen

  • einseitig geschwollenem Bein

  • Atemnot

  • Brustschmerzen

  • rascher Gewichtszunahme

  • auffälligem Blutdruck

  • deutlich verringerter Urinmenge

  • neu auftretenden starken Beschwerden

Fazit

Wassereinlagerungen können hormonell mitbedingt sein, besonders bei PMS und in hormonellen Umstellungsphasen.

 

Aber sie sollten nicht automatisch den Hormonen zugeschrieben werden.

 

Entscheidend ist:

Warum hält dein Körper Flüssigkeit zurück und welche Regulation ist daran beteiligt?

 

 

Heike Votteler, Heilpraktikerin

Ganzheitliche Frauenheilkunde und bioidentische Hormone

Oy-Mittelberg/Allgäu