Praxis für Bioresonanz und ganzheitliche Frauenheilkunde
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Alkoholverträglichkeit & Zyklus: Östrogen, Histamin & Co.

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Hormonelle Feinabstimmung – und warum Alkohol dabei eine Rolle spielt

Vielleicht kennst du das: Ein Glas Wein mit Freundinnen, und plötzlich fühlst du dich benommen, bekommst Kopfschmerzen oder schläfst schlecht – obwohl du sonst gut mit Alkohol klarkommst.
 

Besonders viele Frauen bemerken diese Empfindlichkeit in den Tagen vor dem Eisprung.
Aber warum ist das so? Die Antwort liegt – wie so oft – in deinem Hormonsystem.


1. Die Rolle der Hormone in der ersten Zyklushälfte

In der Follikelphase (vom Zyklusbeginn bis zum Eisprung) dominiert das Hormon Östrogen, während Progesteron noch sehr niedrig ist.
Östrogen wirkt anregend und aktivierend auf deinen Stoffwechsel und dein Nervensystem. Progesteron hingegen hat eher eine beruhigende, schützende Wirkung – auch auf die Art, wie dein Körper auf Alkohol reagiert.

 

➡️ In dieser Phase fehlt also der „ausgleichende Gegenspieler“ Progesteron, wodurch Alkohol stärker und schneller wirken kann.


2. Alkohol wird langsamer abgebaut

Östrogen beeinflusst bestimmte Enzyme in deiner Leber, die für den Abbau von Alkohol verantwortlich sind.
Das bedeutet:

  • Alkohol bleibt länger im Blut

  • die Wirkung tritt schneller ein

  • du fühlst dich rascher benommen oder bekommst Kopfschmerzen

Gerade Frauen mit empfindlicher Leber oder bestehender hormoneller Dysbalance merken diesen Effekt besonders deutlich.


3. Blutzucker spielt eine entscheidende Rolle

In der ersten Zyklushälfte ist deine Insulinsensitivität erhöht – dein Körper reagiert also stärker auf Schwankungen des Blutzuckerspiegels.
Alkohol kann den Blutzucker rasch abfallen lassen, was Symptome wie

  • Zittrigkeit

  • plötzliche Müdigkeit

  • Heißhunger oder Gereiztheit
    verstärken kann.

➡️ Das erklärt, warum du dich nach einem Glas Sekt manchmal plötzlich „leer“ oder wacklig fühlst.


4. Neurotransmitter & Stimmung – ein sensibles Zusammenspiel

Östrogen beeinflusst auch dein Serotonin- und Dopaminsystem. Diese Neurotransmitter steuern Stimmung, Energie und Wohlbefinden.
Alkohol kann kurzfristig einen „Kick“ geben, danach aber einen emotionalen Einbruch begünstigen. Manche Frauen berichten in dieser Zyklusphase über

  • Stimmungsschwankungen

  • innere Unruhe

  • Schlafprobleme oder

  • verstärkte emotionale Reizbarkeit nach Alkoholkonsum.


5. Der Zyklus macht den Unterschied

Viele Frauen stellen fest, dass sie vor dem Eisprung oder rund um die Periode empfindlicher reagieren als in der Lutealphase (nach dem Eisprung).
Das liegt an der wechselnden Balance zwischen Östrogen und Progesteron – und wie dein Nervensystem darauf reagiert.

 

👉 Kurz gesagt: Dein Körper ist vor dem Eisprung besonders sensibel, und Alkohol kann in dieser Phase schneller aus dem Gleichgewicht bringen.

 

6. Auch in der zweiten Zyklushälfte kann Alkohol schwerer vertragen werden – bei Östrogendominanz

Nicht nur vor dem Eisprung, sondern auch in der Lutealphase (nach dem Eisprung) kann Alkohol problematisch sein – besonders dann, wenn du unter einer Östrogendominanz leidest.

 

➡️ Das bedeutet, dass das Verhältnis von Progesteron zu Östrogen nicht ausgewogen ist und Östrogen im Verhältnis überwiegt.
Dieses Ungleichgewicht kann z. B. durch Stress, Leberbelastungen, einen Mangel an Progesteron oder eine gestörte Hormonregulation entstehen.

 

Wenn Östrogen die Oberhand hat, beeinflusst das:

  • den Alkoholabbau in der Leber (langsamer)

  • die Histaminverarbeitung (Östrogen hemmt den Histaminabbau)

  • und die Empfindlichkeit deines Nervensystems.

 

👉 Merke: Immer wenn Östrogen hoch ist oder überwiegt, verträgst du Alkohol schlechter.
 

Das gilt besonders, wenn zusätzlich eine Histaminintoleranz vorliegt. Alkohol enthält selbst Histamin und hemmt gleichzeitig den Abbau – das kann zu Kopfschmerzen, Hautrötungen, Magen-Darm-Beschwerden oder Kreislaufproblemen führen.

Gerade in der zweiten Zyklushälfte berichten viele Frauen mit Östrogendominanz über

  • stärkere Katerreaktionen,

  • Kopfschmerzen schon nach kleinen Mengen,

  • Schlafprobleme oder

  • emotionale Instabilität nach Alkoholkonsum.

Diese Reaktionen sind kein Zufall – sondern klare Signale deines Körpers, dass Hormone, Leber und Histaminstoffwechsel eng miteinander verbunden sind.


Hör auf die Signale deines Körpers

Dein Zyklus ist ein fein abgestimmtes System – und Alkohol kann dieses Gleichgewicht in bestimmten Phasen leichter stören.
Wenn du merkst, dass dir Alkohol in der ersten Zyklushälfte nicht guttut, kann es hilfreich sein, in dieser Zeit bewusst zu reduzieren oder ganz zu pausieren.

Viele Frauen berichten, dass sie dadurch

  • klarer im Kopf bleiben

  • weniger Stimmungstiefs erleben

  • und besser schlafen.


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Deine Heilpraktikerin

Heike Votteler

Oy-Mittelberg/Allgäu

 


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