Praxis für Bioresonanz und ganzheitliche Frauenheilkunde
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Libidoverlust bei Frauen: hormonelle und körperliche Ursachen

Weniger Lust auf Sexualität kann in jeder Lebensphase auftreten.

 

Manche Frauen bemerken nur vorübergehend eine Veränderung.

 

Andere erleben über längere Zeit:

 

  • deutlich weniger sexuelles Interesse

  • kaum spontane Lust

  • weniger Erregbarkeit

  • das Gefühl, Sexualität sei eher anstrengend als schön

  • weniger Nähebedürfnis

  • Schmerzen oder Trockenheit beim Geschlechtsverkehr

  • gleichzeitig Erschöpfung oder innere Unruhe

 

Gerade in hormonellen Umstellungsphasen kann sich die Libido deutlich verändern.

 

 

 

Libido ist mehr als ein einzelnes Hormon

Sexuelle Lust wird von vielen Faktoren beeinflusst.

 

Dazu gehören unter anderem:

 

  • Estradiol

  • Progesteron

  • Testosteron

  • DHEA

  • Stress und Cortisol

  • Schlaf

  • körperliche Energie

  • Schmerzen

  • Medikamente

  • psychische Belastung

  • Partnerschaft

  • Körpergefühl

 

Deshalb lässt sich Libidoverlust nicht auf einen einzelnen Hormonwert reduzieren.

 

 

Libidoverlust in den Wechseljahren

In der Perimenopause und Menopause verändern sich mehrere Hormone gleichzeitig.

 

Das kann unter anderem Einfluss haben auf:

 

  • sexuelles Interesse

  • Erregbarkeit

  • Durchblutung

  • Schleimhautfeuchtigkeit

  • Empfindlichkeit

  • Schlaf

  • Stimmung

 

Viele Frauen berichten außerdem über vaginale Trockenheit oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.

 

Wenn Sexualität unangenehm oder schmerzhaft wird, nimmt verständlicherweise häufig auch die Lust ab.

 

Mehr dazu findest du unter Wechseljahre und Perimenopause.

 

 

 

Testosteron und weibliche Libido

Auch Frauen bilden Testosteron.

 

Es spielt unter anderem bei sexuellem Interesse, Energie, Muskelstoffwechsel und Wohlbefinden eine Rolle.

 

Ein niedriger Testosteronwert bedeutet jedoch nicht automatisch Libidoverlust.

 

Umgekehrt kann Libidoverlust bestehen, obwohl der Laborwert unauffällig ist.

 

Deshalb sollte immer das gesamte Beschwerdebild betrachtet werden.

 

 

Estradiol und Schleimhäute

Estradiol beeinflusst die Schleimhäute im Intimbereich.

 

Sinkt die Östrogenwirkung nach der Menopause, können Beschwerden auftreten wie:

 

  • vaginale Trockenheit

  • Brennen

  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr

  • Reizungen

  • häufiger Harndrang

  • wiederkehrende Blasenbeschwerden

 

Diese Veränderungen können die Sexualität deutlich beeinflussen.

 

 

Stress, Schlaf und Erschöpfung

Wer dauerhaft erschöpft oder angespannt ist, hat häufig weniger sexuelles Interesse.

 

Chronischer Stress, Schlafmangel und ein ständig aktiviertes Nervensystem können Lust und Erregbarkeit beeinflussen.

 

Viele Frauen beschreiben:

"Ich hätte grundsätzlich gerne wieder Lust, aber mein Körper ist einfach nur müde."

 

Gerade dann lohnt es sich, Schlaf, Stressregulation und hormonelle Situation gemeinsam zu betrachten.

 

Mehr dazu findest du unter Innere Unruhe in den Wechseljahren.

 

Lese auch meinen Blog Artikel über trockene Vaginalschleimhäute und Estriol.

 

 

 

Medikamente können die Libido beeinflussen

Auch Medikamente können sexuelles Interesse verändern.

 

Dazu gehören zum Beispiel bestimmte:

 

  • Antidepressiva

  • Blutdruckmedikamente

  • hormonelle Verhütungsmittel

  • weitere hormonell wirksame Medikamente

 

Medikamente sollten deshalb nicht eigenständig abgesetzt werden.

 

Bei Verdacht auf eine Nebenwirkung ist ein Gespräch mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt sinnvoll.

 

 

 

Ganzheitliche Betrachtung in meiner Praxis

In meiner Privatpraxis betrachte ich Libidoverlust nicht isoliert.

 

Je nach Situation können berücksichtigt werden:

 

  • Estradiol

  • Progesteron

  • Testosteron

  • DHEA

  • Schilddrüse

  • Cortisol und Stress

  • Schlaf

  • vaginale Beschwerden

  • Mikronährstoffe

  • Medikamente

  • Wechseljahresphase

 

Aus meiner Erfahrung lohnt es sich besonders, nicht nur nach der Frage zu suchen:

 

"Welches Hormon fehlt?"

Sondern:

 

"Was hat sich körperlich und hormonell verändert, seit die Lust nachgelassen hat?"

 

Mehr über meine Vorgehensweise findest du unter Hormonsprechstunde und Regulationsanalyse.

 

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Wann eine Abklärung sinnvoll ist

Eine genauere Abklärung ist sinnvoll, wenn:

 

  • der Libidoverlust über längere Zeit besteht

  • vaginale Trockenheit oder Schmerzen auftreten

  • gleichzeitig starke Erschöpfung besteht

  • deutliche hormonelle Beschwerden hinzukommen

  • Medikamente als mögliche Ursache infrage kommen

  • die Veränderung dich persönlich belastet

 

Fazit

Libidoverlust bei Frauen kann hormonelle, körperliche, psychische und partnerschaftliche Ursachen haben.

 

Gerade in den Wechseljahren spielen häufig mehrere Faktoren zusammen.

 

Deshalb sollte nicht nur ein einzelner Hormonwert betrachtet werden, 

sondern das gesamte hormonelle und körperliche Bild.

 

Heike Votteler, Heilpraktikerin

Ganzheitliche Frauenheilkunde und bioidentische Hormone

Oy-Mittelberg/Allgäu