Praxis für Bioresonanz und ganzheitliche Frauenheilkunde
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Blasenerkrankungen bei Frauen: Blasenentzündung und Reizblase

Blasenbeschwerden gehören zu den häufigen Beschwerden bei Frauen.

 

Brennen beim Wasserlassen, ständiger Harndrang oder das Gefühl, die Toilette kaum noch verlassen zu können, können die Lebensqualität deutlich beeinträchtigen.

 

Wichtig ist jedoch:

Nicht jedes Blasenproblem ist automatisch eine Blasenentzündung.

 

Eine bakterielle Zystitis, wiederkehrende Harnwegsinfekte und eine Reizblase haben teilweise ähnliche Symptome, benötigen aber eine unterschiedliche Betrachtung.

 

Lese meinen Artikel Blasenentzündung in den Wechseljahren - wenn die Blase immer wieder brennt.

Blasenentzündung: typische Beschwerden

Eine akute Blasenentzündung, auch Zystitis genannt, kann sich zeigen durch:

 

  • Brennen oder Schmerzen beim Wasserlassen

  • sehr häufigen Harndrang

  • kleine Urinmengen

  • Druck oder Schmerzen im Unterbauch

  • das Gefühl, die Blase nicht richtig entleeren zu können

  • manchmal Blutbeimengungen im Urin

 

Die häufigste Ursache einer unkomplizierten Blasenentzündung sind Bakterien aus dem Darmbereich, insbesondere Escherichia coli.

 

Diese können über die Harnröhre in die Blase gelangen und dort eine Entzündung auslösen.

 

Mein Weg zur Überwindung von Blasenentzündungen - Meine Tipps und Erfahrungen

 

 

Warum Frauen häufiger Blasenentzündungen bekommen

Frauen sind deutlich häufiger von Harnwegsinfekten betroffen als Männer.

 

Ein wichtiger Grund ist die kürzere weibliche Harnröhre und die räumliche Nähe von Harnröhrenöffnung, Scheide und Darm.

Dadurch können Darmbakterien leichter in die Harnwege gelangen.

 

Begünstigende Faktoren können sein:

 

  • Geschlechtsverkehr

  • frühere Harnwegsinfekte

  • Veränderungen des Vaginalmilieus

  • Wechseljahre und Östrogenmangel

  • bestimmte Verhütungsmethoden

  • unvollständige Blasenentleerung

  • manche Stoffwechselerkrankungen

 

Scheidenpilz nach Blasenentzündung und Antibiose 

Verursacht Kälte eine Blasenentzündung?

Viele Frauen kennen das Gefühl:

 

kalte Füße, nasse Badekleidung oder auf einem kalten Untergrund sitzen - und kurz danach beginnen die Blasenbeschwerden.

 

Kälte verursacht jedoch nicht direkt eine bakterielle Blasenentzündung.

 

Sie kann möglicherweise lokale Durchblutung und Abwehrmechanismen beeinflussen oder bereits vorhandene Beschwerden verstärken.

 

Für eine bakterielle Zystitis müssen jedoch Bakterien beteiligt sein.

 

Deshalb würde ich wiederkehrende Beschwerden nicht ausschließlich mit "Verkühlung" erklären.

 

Heilpraktiker bei Blasenentzündungen: Erfahrungen und naturheilkundliche Begleitung

 

 

Honeymoon-Zystitis: Blasenentzündung nach Geschlechtsverkehr

Der Begriff Honeymoon-Zystitis beschreibt eine Blasenentzündung, die im Zusammenhang mit Geschlechtsverkehr auftritt.

 

Durch die mechanische Reibung können Bakterien aus dem äußeren Genital- und Darmbereich leichter Richtung Harnröhre gelangen.

 

Manche Frauen bemerken deshalb regelmäßig einige Stunden oder einen Tag nach dem Geschlechtsverkehr typische Blasenbeschwerden.

 

Wenn dieses Muster häufig auftritt, sollte die Situation gezielt abgeklärt werden.

 

Wiederkehrende Blasenentzündungen

Von rezidivierenden Harnwegsinfekten spricht man, wenn Blasenentzündungen immer wieder auftreten.

 

Gerade in und nach den Wechseljahren steigt das Risiko bei vielen Frauen.

 

Ein wichtiger Grund sind Veränderungen der Schleimhäute im Urogenitalbereich.

 

Sinkende Östrogenspiegel können dazu führen, dass:

 

  • Vaginal- und Harnröhrenschleimhäute dünner und trockener werden

  • sich das Vaginalmilieu verändert

  • schützende Laktobazillen abnehmen

  • Bakterien leichter in die Harnwege gelangen können

 

Diese Veränderungen werden heute häufig unter dem Begriff genitourinäres Menopausensyndrom zusammengefasst.

 

Wenn gleichzeitig Scheidentrockenheit, Brennen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder häufige Harnwegsinfekte auftreten, lohnt sich ein genauerer Blick auf die hormonelle Situation.

 

Mehr dazu findest du unter Scheidentrockenheit und Schleimhautveränderungen in den Wechseljahren.

 

 

Welche Rolle spielen Estradiol und Estriol?

Nicht ein einzelnes Hormon ist für die Blasenschleimhaut verantwortlich. Der gesamte Östrogeneinfluss auf Vaginal- und Harnwegsgewebe verändert sich in der Menopause.

 

Estradiol und Estriol können dabei eine Rolle spielen.

 

Entscheidend ist aber immer das gesamte Beschwerdebild und nicht nur ein einzelner Hormonwert.

 

Mehr zu hormonellen Veränderungen findest du unter Wechseljahre und Perimenopause.

 

Reizblase: ständig das Gefühl, auf die Toilette zu müssen

Eine Reizblase wird heute meist als überaktive Blase bezeichnet.

 

Typisch ist ein plötzlich auftretender, schwer unterdrückbarer Harndrang.

 

Weitere Beschwerden können sein:

 

  • sehr häufiges Wasserlassen

  • nächtlicher Harndrang

  • kleine Urinmengen

  • gelegentlicher Urinverlust

  • ständige Angst, keine Toilette rechtzeitig zu erreichen

 

Das kann den Alltag massiv einschränken.

 

Viele Frauen planen Wege danach, wo sich die nächste Toilette befindet oder vermeiden längere Unternehmungen.

Wichtig:

Eine Reizblase ist nicht automatisch eine Blasenentzündung.

 

Vor einer entsprechenden Diagnose sollten unter anderem Harnwegsinfekte und andere mögliche Ursachen ausgeschlossen werden.

 

Was Frauen über Reizblase wissen sollten erfährst Du hier.

 

 

 

 

Blase und Wechseljahre

Blasenbeschwerden können während der Perimenopause und Menopause zunehmen.

 

Dabei können mehrere Faktoren zusammenspielen:

 

  • hormonelle Veränderungen

  • trockene Schleimhäute

  • Veränderungen des Vaginalmilieus

  • Beckenbodenveränderungen

  • wiederkehrende Infektionen

  • veränderte Blasenwahrnehmung

  • Stoffwechsel und Nervensystem

 

Deshalb lohnt sich gerade bei wiederkehrenden Blasenproblemen eine differenzierte Betrachtung.

Wann solltest du Blasenbeschwerden ärztlich abklären lassen?

Eine medizinische Abklärung ist besonders wichtig bei:

 

  • Fieber

  • Schüttelfrost

  • Schmerzen im Rücken oder in der Flanke

  • Blut im Urin

  • starken Schmerzen

  • Schwangerschaft

  • wiederkehrenden Blasenentzündungen

  • Beschwerden, die trotz Behandlung nicht verschwinden

 

Fieber und Flankenschmerzen können darauf hinweisen, dass sich ein Infekt Richtung Nieren ausgebreitet hat.

Blasenbeschwerden ganzheitlich betrachten

In meiner Privatpraxis für ganzheitliche Frauenheilkunde betrachte ich bei wiederkehrenden Beschwerden je nach Situation unter anderem:

 

  • hormonelle Veränderungen

  • Vaginal- und Schleimhautgesundheit

  • Wechseljahresphase

  • Stoffwechsel

  • Darm und Mikrobiom

  • Stressregulation

  • individuelle Risikofaktoren

 

Naturheilkundliche Maßnahmen können begleitend eingesetzt werden. Bei einer akuten oder wiederkehrenden bakteriellen Blasenentzündung gehört jedoch zunächst geklärt, ob eine medizinische Behandlung notwendig ist.

 

Mehr über meine Vorgehensweise findest du unter Hormonsprechstunde und Regulationsanalyse.

 

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Selfcare Guide bei Blasenbeschwerden

Wenn du dich zunächst selbst intensiver mit dem Thema Blase beschäftigen möchtest, findest du in meiner Gesundheitsakademie einen ergänzenden Selfcare Guide für Blase und Harnwege.

Dort erhältst du kompakte Informationen und praktische Impulse für den Alltag.

 

Zum Selfcare Guide Blase und Harnwege

 

 

 

Heike Votteler, Heilpraktikerin

Ganzheitliche Frauenheilkunde & Hormone

Oy-Mittelberg/Allgäu