Praxis für Bioresonanz und ganzheitliche Frauenheilkunde
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Daueranspannung im Körper - hormonell bedingte Überreizung des Nervensystems

Du bist nicht einfach nur müde: Wenn dein Körper nicht mehr in den Ruhemodus kommt

 

Wenn dein Nervensystem nicht mehr abschaltet

Du bist müde, aber nicht wirklich entspannt.

 

Du willst zur Ruhe kommen, aber dein Körper bleibt angespannt. Geräusche stören plötzlich stärker, du erschrickst schneller, kannst schlecht abschalten oder liegst abends erschöpft im Bett und bist trotzdem innerlich wach.

 

Viele Frauen beschreiben genau dieses Gefühl:

"Ich komme einfach nicht mehr runter."

 

Gerade in Phasen mit anhaltender Belastung, Schlafmangel oder hormonellen Veränderungen kann sich die innere Regulation verändern.

 

Mehr zu hormonellen Veränderungen findest du unter Wechseljahre und Perimenopause.

 

 


 

Typische Beschwerden

Vielleicht erkennst du dich hier wieder:

 

  • Geräusche oder Reize stören plötzlich stärker

  • du erschrickst schneller

  • du fühlst dich innerlich angespannt

  • Entspannung fällt schwer

  • Einschlafen dauert länger

  • du wachst nachts häufiger auf

  • du bist müde und gleichzeitig unruhig

  • nach Belastung brauchst du deutlich länger zur Erholung

  • deine Stressbelastbarkeit hat abgenommen

 

Diese Kombination aus Erschöpfung und innerer Aktivierung ist für viele Frauen besonders belastend.

 

Hormoneller Stress: Symptome erkennen und verstehen

 

 

Was im Körper passiert

Der Körper wechselt normalerweise laufend zwischen Aktivität und Erholung.

 

Das vegetative Nervensystem steuert dabei viele unbewusste Prozesse wie Herzfrequenz, Verdauung, Atmung und Stressreaktionen.

 

Bei anhaltender Belastung kann sich dieses Gleichgewicht verschieben.

 

Dann können:

 

  • Reize intensiver wahrgenommen werden

  • Anspannung länger anhalten

  • Entspannung verzögert einsetzen

  • Schlaf oberflächlicher werden

  • Erholungsphasen weniger effektiv sein

 

Wichtig ist:

Nicht immer ist die äußere Belastung größer geworden. Manchmal hat sich die Fähigkeit des Körpers verändert, nach Belastung wieder herunterzufahren.

 

 

 

 

Warum Untersuchungen oft unauffällig sind

Viele klassische Untersuchungen erfassen Organe, Entzündungswerte, Schilddrüse oder einzelne Hormone.

 

Die Regulation des vegetativen Nervensystems lässt sich jedoch nicht durch einen einzelnen Standardwert abbilden.

 

Deshalb können Laborwerte unauffällig sein, obwohl du dich dauerhaft angespannt, überreizt oder schlecht regeneriert fühlst.

 

Das bedeutet nicht, dass "nichts ist".

 

Es bedeutet nur, dass die Beschwerden nicht immer durch einen einzelnen Laborparameter erklärt werden können.

 

Viele betroffene Frauen kommen zu mir in die Praxis, nachdem Sie teils eine monatelange Ärzte Odyssee hinter sich haben - ohne Erfolg. Hausarzt, Endokrinologe, Kardiologe, Neurologe - jeder hat sein Spezialgebiet betrachtet - aber keine hat sich die Zusammenhänge angeschaut. Zum Schluss ging es immer um Antidepressiva.

 

 

Warum hormonelle Umstellungsphasen eine Rolle spielen können

Gerade in der Perimenopause berichten viele Frauen erstmals über eine Kombination aus:

 

  • innerer Unruhe

  • Schlafproblemen

  • Herzklopfen

  • verminderter Belastbarkeit

  • stärkerer Reizempfindlichkeit

  • Erschöpfung

 

Progesteron und Estradiol beeinflussen unter anderem Prozesse im Gehirn und Nervensystem.

 

Gleichzeitig verändern sich Schlaf, Stressregulation und hormonelle Rhythmen.

 

Deshalb kann sich das Gefühl entwickeln, körperlich deutlich empfindlicher auf Belastung zu reagieren als früher.

 

Mehr dazu findest du unter Innere Unruhe in den Wechseljahren.

 

 

Cortisol und Stressregulation

Auch Cortisol spielt eine wichtige Rolle.

 

Cortisol ist kein "schlechtes Stresshormon", sondern notwendig für Energie, Wachheit und Belastungsreaktionen.

Problematisch kann eine dauerhaft veränderte Stressregulation werden.

Dabei geht es nicht nur darum, ob Cortisol hoch oder niedrig ist.

 

Auch der Tagesrhythmus kann relevant sein.

 

Typische Beschwerden können sein:

 

  • morgens kaum in Gang kommen

  • tagsüber erschöpft sein

  • abends wieder wacher werden

  • nachts schlecht abschalten

  • nach Belastung ungewöhnlich lange Erholung brauchen

 

Mehr dazu findest du unter Cortisol-Speicheltest: Stresshormon im Tagesverlauf messen.

 

 

Warum Ruhe allein manchmal nicht reicht

Viele Frauen versuchen zunächst:

 

  • mehr zu schlafen

  • Urlaub zu machen

  • Entspannungsübungen

  • Meditation

  • weniger Termine

 

Das kann helfen.

 

 

Wenn der Körper jedoch dauerhaft in einer erhöhten Alarmbereitschaft bleibt, reicht "mehr Ruhe" allein 

manchmal nicht aus.

 

Dann kann es sinnvoll sein, genauer hinzusehen:

 

  • Wie schläfst du?

  • Wie reagierst du auf Belastung?

  • Wie schnell erholst du dich?

  • Welche hormonellen Veränderungen bestehen?

  • Wie ist dein Tagesrhythmus?

  • Gibt es zusätzliche körperliche Ursachen für die Erschöpfung?

 

 

Müdigkeit und innere Unruhe sind nicht automatisch Stress

Das ist wichtig.

 

Auch andere Ursachen können ähnliche Beschwerden verursachen.

 

Dazu gehören zum Beispiel:

 

  • Schilddrüsenerkrankungen

  • Eisenmangel

  • Vitaminmangel

  • Schlafstörungen

  • chronische Erkrankungen

  • Depressionen oder Angststörungen

  • hormonelle Veränderungen

  • Medikamente

  • Stoffwechselstörungen

 

Deshalb sollte anhaltende Erschöpfung nicht ausschließlich als Nervensystem- oder Stressproblem eingeordnet werden.

 

 

Wann eine Abklärung sinnvoll ist

Eine genauere Abklärung ist sinnvoll, wenn:

 

  • du dich trotz ausreichender Ruhe nicht erholt fühlst

  • Schlafprobleme über Wochen oder Monate bestehen

  • deine Belastbarkeit deutlich abgenommen hat

  • Herzklopfen, Schwindel oder Kreislaufprobleme auftreten

  • starke Erschöpfung zunimmt

  • du zunehmend unter innerer Unruhe oder Angst leidest

 

Auch neue oder deutlich zunehmende Beschwerden sollten medizinisch abgeklärt werden.

 

 

Ganzheitlicher Ansatz bei innerer Anspannung und Erschöpfung

In meiner Privatpraxis betrachte ich diese Beschwerden nicht isoliert.

 

Je nach Situation können unter anderem einbezogen werden:

 

  • Stressregulation

  • Cortisol-Tagesrhythmus

  • Schlaf

  • Progesteron und Estradiol

  • Schilddrüse

  • Stoffwechsel

  • Mikronährstoffe

  • individuelle Belastungsfaktoren

 

Entscheidend ist nicht nur die Frage:

"Wie viel Stress hast du?"

 

Sondern auch:

"Warum kann dein Körper nach Belastung nicht mehr gut in die Erholung wechseln?"

 

Mehr über meine Vorgehensweise findest du unter Hormonsprechstunde und Regulationsanalyse.

 

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