Scheidentrockenheit bei Frauen - Wechseljahre

Es ist keine Infektion.
Das Gewebe reagiert empfindlicher.
Scheidentrockenheit - hormonell bedingte Veränderung der Schleimhäute
Wenn du dich hier wiedererkennst
Du bemerkst Veränderungen, die früher kein Thema waren:
Trockenheitsgefühl
Brennen oder Reiben
Beschwerden beim Sitzen oder Gehen
Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
häufigeres Wasserlassen oder Reizung
Viele Frauen sprechen lange nicht darüber.
Was im Körper passiert
Die Schleimhäute werden hormonell gesteuert.
Verändert sich diese Regulation:
Feuchtigkeit nimmt ab
Schutzschicht wird dünner
Reizempfindlichkeit steigt
Gewebe reagiert schneller
Es handelt sich nicht um mangelnde Pflege, sondern um veränderte Steuerung.
Warum Untersuchungen oft unauffällig sind
Untersucht werden meist:
Infektionen
Pilze
bakterielle Veränderungen
Sind diese unauffällig, gilt alles als gesund.
Die Funktionsfähigkeit der Schleimhaut wird jedoch kaum gemessen.
Warum es häufig in hormonellen Umstellungsphasen beginnt
Die Gewebereaktion verändert sich:
Feuchtigkeitsbildung sinkt (meist durch Estriol Mangel)
Durchblutung nimmt ab
Reibung wird stärker wahrgenommen
Empfindlichkeit steigt
Viele Frauen erleben erstmals Beschwerden ohne Entzündung.
Warum Cremes oft nur kurz helfen
Typisch ist:
kurzfristige Linderung
rasches Wiederauftreten
zunehmende Empfindlichkeit
wechselnde Beschwerden
Die Ursache liegt nicht nur lokal, sondern in der Regulation.
Der therapeutische Ansatz
Ziel ist eine stabilere Schleimhautfunktion.
Betrachtet werden:
Gewebereaktion
hormonelle Rhythmik
Regenerationsfähigkeit
Reizverarbeitung
Mit stabilerer Regulation beruhigt sich meist auch das Gewebe.
Wann eine Abklärung sinnvoll ist
Wenn Trockenheit, Brennen oder Schmerzen regelmäßig auftreten, ohne Infekt.
Termin
Eine gezielte Analyse kann klären, warum deine Schleimhaut empfindlicher reagiert.
Heike Votteler · Heilpraktikerin
Ganzheitliche Frauenheilkunde im Allgäu


