Praxis für Bioresonanz und ganzheitliche Frauenheilkunde
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Hitzewallungen hormonell bedingt - Wechseljahre

Hitzewallungen in den Wechseljahren: hormonell ausgelöste Temperaturreaktionen

Wenn die Hitze plötzlich kommt

Plötzlich wird dir heiß.

 

 

Ohne äußeren Anlass.

 

Die Wärme steigt oft innerhalb weniger Sekunden auf. 

Gesicht, Hals und Oberkörper werden heiß, die Haut kann sich röten und Schweiß tritt auf.

 

Danach frieren manche Frauen oder fühlen sich erschöpft.

 

Typisch ist:

 

  • plötzlich aufsteigende Hitze

  • Wärme im Gesicht und Oberkörper

  • Hautrötung

  • Schweißausbruch

  • Herzklopfen oder innere Unruhe

  • anschließendes Frieren

  • Erschöpfung nach der Hitzewallung

  • wiederholte Episoden tagsüber oder nachts

 

Viele Frauen beschreiben es wie eine Welle, die durch den Körper zieht.

 

 

Warum entstehen Hitzewallungen in den Wechseljahren?

Hitzewallungen gehören zu den typischen vasomotorischen Beschwerden der Wechseljahre.

 

Eine wichtige Rolle spielt dabei die Temperaturregulation im Gehirn.

 

Der Hypothalamus überwacht sehr genau, in welchem Temperaturbereich sich der Körper befindet.

 

Während der Perimenopause und Menopause verändern sich vor allem die Östrogenspiegel deutlich.

Dadurch kann sich das sogenannte thermoneutrale Fenster verengen.

 

Das bedeutet vereinfacht:

Schon kleine Veränderungen der Körpertemperatur können plötzlich eine starke Gegenreaktion auslösen.

 

Der Körper versucht dann sehr schnell, Wärme abzugeben.

 

 

Was während einer Hitzewallung passiert

Bei einer Hitzewallung reagiert der Körper innerhalb kurzer Zeit.

 

Dabei können:

 

  • sich die Blutgefäße der Haut erweitern

  • mehr Wärme über die Haut abgegeben werden

  • Schweißdrüsen aktiviert werden

  • Herzfrequenz und vegetatives Nervensystem reagieren

 

Dadurch entsteht das typische Gefühl einer plötzlich aufsteigenden Hitze.

 

Danach kann der Körper wiederum stärker abkühlen.

 

Deshalb folgt auf die Hitzewallung bei manchen Frauen ein Frösteln oder Frieren.

 

 

 

Estradiol und Hitzewallungen

Hitzewallungen entstehen nicht einfach deshalb, weil "zu wenig Östrogen" vorhanden ist.

 

Gerade in der Perimenopause kann Estradiol zunächst stark schwanken.

 

Der Körper muss sich immer wieder an unterschiedliche hormonelle Situationen anpassen.

 

Später sinkt die Estradiolproduktion insgesamt stärker ab.

Diese Veränderungen beeinflussen unter anderem die Temperaturregulation im Gehirn.

 

Deshalb können Hitzewallungen schon beginnen, obwohl die Menstruation noch regelmäßig oder nur leicht verändert ist.

 

Mehr dazu findest du unter Wechseljahre und Perimenopause.

 

 

Warum Stress Hitzewallungen verstärken kann

Viele Frauen beobachten, dass Hitzewallungen bei Stress häufiger oder stärker auftreten.

 

Das ist plausibel, weil Stressregulation, Nervensystem, Gefäßreaktionen und Temperatursteuerung eng zusammenarbeiten.

 

Typische Auslöser können sein:

 

  • emotionale Belastung

  • Zeitdruck

  • Schlafmangel

  • Alkohol

  • sehr warme Räume

  • heiße Getränke

  • scharfes Essen

  • starke Temperaturwechsel

 

Nicht jede Frau reagiert auf dieselben Auslöser.

Deshalb kann es sinnvoll sein, individuelle Trigger zu beobachten.

 

Mehr zum Zusammenhang von Stress und Hormonen findest du unter Cortisol-Speicheltest: Stresshormon im Tagesverlauf messen.

 

 

Nächtliche Hitzewallungen und Schlaf

Besonders belastend sind Hitzewallungen in der Nacht.

 

Viele Frauen wachen plötzlich auf, weil ihnen heiß wird oder sie stark schwitzen.

 

Danach ist der Körper häufig wieder hellwach.

 

Wenn sich solche Episoden mehrfach pro Nacht wiederholen, kann die Schlafqualität deutlich leiden.

 

Die Folge können sein:

 

  • morgendliche Erschöpfung

  • Konzentrationsprobleme

  • verminderte Belastbarkeit

  • innere Unruhe

  • Stimmungsschwankungen

 

Mehr dazu findest du unter Nachts aufwachen zwischen 1 und 4 Uhr.

 

 

 

Warum Kühlung allein oft nicht reicht

Natürlich können praktische Maßnahmen helfen:

 

  • Schlafzimmer kühler halten

  • leichte Kleidung

  • mehrere dünne Kleidungsschichten

  • atmungsaktive Bettwäsche

  • Alkohol und individuelle Trigger reduzieren

 

Aber Kühlung behandelt vor allem die Reaktion.

 

Wenn Hitzewallungen hormonell mitbedingt sind, liegt der Ursprung nicht nur in der Umgebungstemperatur.

 

Deshalb kann es sinnvoll sein, die gesamte hormonelle Situation zu betrachten.

 

Hormonsprechstunde Perimenopause und Wechseljahre

 

 

 

Was ich bei Hitzewallungen ganzheitlich betrachte

In meiner Privatpraxis betrachte ich Hitzewallungen nicht isoliert.

 

Je nach Beschwerdebild können unter anderem eine Rolle spielen:

 

  • Estradiol

  • Progesteron

  • Wechseljahresphase

  • Schlaf

  • Stressregulation

  • Schilddrüse

  • Stoffwechsel

  • Nervensystem

  • weitere Begleitbeschwerden

 

Aus meiner Erfahrung sind Hitzewallungen häufig nur ein Teil eines größeren hormonellen Musters.

 

Viele Frauen berichten gleichzeitig über:

 

  • Schlafstörungen

  • innere Unruhe

  • Herzklopfen

  • Gewichtszunahme

  • Zyklusveränderungen

  • Stimmungsschwankungen

  • Gelenkbeschwerden

 

Gerade deshalb lohnt sich ein Blick auf das Gesamtbild.

 

Mehr über meine Vorgehensweise findest du unter Hormonsprechstunde und Regulationsanalyse.

 

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Wann sollte eine Abklärung erfolgen?

Hitzewallungen sind in den Wechseljahren häufig.

 

Trotzdem sollte neu auftretendes starkes Schwitzen oder ungewöhnliche Hitzeepisoden nicht automatisch den Hormonen zugeschrieben werden.

 

Eine medizinische Abklärung ist besonders sinnvoll bei:

 

  • Fieber

  • starkem nächtlichem Schwitzen ohne erkennbare Wechseljahressituation

  • deutlichem Gewichtsverlust

  • anhaltendem Herzrasen

  • Schilddrüsenbeschwerden

  • neuen ungewöhnlichen Begleitsymptomen

 

Auch Medikamente oder andere Erkrankungen können Hitzewallungen beziehungsweise Schweißausbrüche verursachen.

 

 

Fazit

Hitzewallungen entstehen in den Wechseljahren vor allem durch Veränderungen der hormonell beeinflussten Temperaturregulation.

 

Dabei reagiert der Körper auf kleine Temperaturverschiebungen plötzlich sehr stark.

 

Estradiol, Progesteron, Nervensystem, Gefäßreaktionen, Schlaf und Stress können dabei zusammenspielen.

 

Deshalb geht es nicht nur darum, die Hitze kurzfristig zu kühlen.

 

Entscheidend ist die Frage:

Warum reagiert deine Temperaturregulation heute so empfindlich?

 

Du wohnst weiter weg und möchtest trotzdem eine individuelle hormonelle Beratung? Dann kannst du meine 1:1 Online-Hormonberatung über die Gesundheitsakademie buchen.

 

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Heike Votteler, Heilpraktikerin

Ganzheitliche Frauenheilkunde und Hormone

Oy-Mittelberg/Allgäu

 

 

 

Frau erlebt Hitzewallung mit Schweißausbruch - typische hormonelle Temperaturreaktion in den Wechseljahren