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Zysten

Zysten

Eine Zyste bezeichnet einen Hohlraum im Körper, ausgekleidet von einem epithelen Häutchen.

Zysten sind mit Flüssigkeit gefüllte, abgekapselte Hohlräume. Sie können an vielen Körperstellen auftreten, unabhängig vom Alter.

 

In der Frauenheilkunde beschäftigen wir uns mit Zysten in 

  • den Eierstöcken (Ovarialzyste)
  • den Brüsten
  • den Schilddrüsen

 

Die Eierstockzyste (Ovarialzyste)

 

Die Zyste ist teilweise mit Flüssigkeit oder Gewebe gefüllt.

Eierstockzysten können angeboren sein, entwickeln sich aber meist im Verlauf des Lebens unter bestimmten Bedingungen. 

Eierstockzysten werden meist zufällig bei einer gynäkologischen Untersuchung entdeckt, da sie eher selten Beschwerden machen.

Häufig bilden sie sich auch wieder von alleine zurück.

 

Eierstockzysten entstehen häufig bei hormonellen Schwankungen wie in der Pubertät, nach Geburten oder in den Wechseljahren.

Sie können auch als Nebenwirkung bei einer Hormonersatztherapie auftreten.

 

Es werden verschiedene Zystenarten unterschieden:

 

Follikelzysten: treten in der ersten Zyklushälfte auf, wenn die Eizelle im Follikel heranreift. Der Follikel enthält Flüssigkeit. Bleibt ein Eisprung aus, produziert der Follikel weiterhin Flüssigkeit. Eine Follikelzyste bildet sich. Frauen im gebärfähigen Alter sind meist betroffen.

 

Gelbkörper Zysten: treten nach dem Eisprung auf, wenn sich der Gelbkörper nicht richtig abbaut oder es zu Einblutungen in den Gelbkörper kommt. Es kann sich eine oder auch mehrere Zysten bilden.

 

Schokoladen Zysten: diese treten meist bei einer Endometriose Erkrankung auf. Wenn Blut nicht richtig abfließen kann, bilden sich blutgefüllte Zysten. Ihren Namen haben sie durch den eingedickten, dunkelblutigen Inhalts.

 

Polyzystische Ovarien: viele kleine Zysten die aufgrund eines hormonellen Ungleichgewichts entstehen in den Eierstöcken. Häufig haben die betroffenen Frauen einen Überschuss an Testosteron.

 

Brustzysten

 

Brustzysten finden wir in den Drüsenläppchen der Brustdrüse.

Brustzysten bilden sich, wenn der Flüssigkeit abführende Gang des Läppchens verschlossen ist. Diese können sich auch außerhalb von Schwangerschaften bilden.

Das Risiko für eine Krebserkrankung ist hierbei nicht erhöht, es ist keine bösartige Erkrankung.

Brustzysten treten häufig im gebärfähigen Alter auf, meist zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr und zu Beginn der Wechseljahre.

Eine genaue Ursache ist noch nicht bekannt, man geht aber von einem hormonellen Ungleichgewicht aus, welches die Zystenbildung begünstigt.

 

Meist machen diese Zysten wenig Beschwerden. Wenn sie aber mit Flüssigkeit prall gefüllt sind, können sie auf das umliegende Gewebe drücken und Schmerzen auslösen.

Diese Schmerzen treten gehäuft zyklusabhängig auf. 

 

 

Bei Unterleibsbeschwerden oder Brustschmerzen solltest Du in jedem Fall Deine *n Gynäkologen*in aufsuchen.

 

 

 

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