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Gewichtszunahme durch Estrogendominanz

05.09.2019

Ein hormonelles Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtshormonen Progesteron und Estradiol ist eine häufige Ursache für die Gewichtszunahme bei Frauen; vor allem vor und während der Wechseljahre.

Das Progesteron sinkt ab dem 35. Lebensjahr ab, das Estradiol bleibt erstmal konstant. Das Estradiol ist im Vergleich zum Progesteron zu reichlich vorhanden - diese Dysbalance wird Estrogendominanz genannt.

Bei einer vorhandenen Estrogendominanz kommt es meist zu:

  •  Gewichtszunahme
  •  Völlegefühl
  •  Heißhunger auf Süßes und Kohlenhydrate
  •  vermehrtes Bauchfett
  •  Stoffwechselschwäche

 

Zu Beginn der Wechseljahre überwiegt das Estradiol gegenüber dem Progesteron - es kommt zu stetiger Gewichtszunahme.

Auch bisher schlanke Frauen können innerhalb weniger Jahre übergewichtig werden. 

Zudem kann eine Estrogendominanz auch zu weiteren zahlreichen Gesundheitsproblemen führen wie Menstruationsbeschwerden, PMS, Migräne, Wassereinlagerung, Gemütsstörungen,...

 

Gewichtszunahme durch eine Estrogendominanz

  •  Estradiol veranlasst den Körper zu verstärkter Wassereinlagerung
  • und zu vermehrtem Aufbau von Fettspeichern (Fett an Bauch und Hüfte nimmt zu)
  •  Verhütungsmittel wie die Pille bilden häufig den sogenannten Kugelbauch - Auslöser das synthetische Ethinylestradiol
  •  es kommt zu anovulatorischen Zyklen (Wegfall der Eisprünge, dadurch sinkt das Progesteron)

 

Warum anovulatorische Zyklen zu einer Gewichtszunahme führen können (Wegfall des Eisprungs)

 

Der Körper braucht pro Tag 300 kcal für die Heranreifung des Ei.

Wenn unser Körper nicht mehr jeden Zyklus ein Ei produziert oder die Produktion des Ei zum Erliegen kommt - wie vor und in den Wechseljahren oder bei Zyklusstörungen - dann verbraucht der Körper 300 kcal pro Tag weniger allein durch diese Energieeinsparung. Dann nehmen wir bei gleichbleibender Nahrung und Bewegung deutlich an Gewicht zu.

 

1 kg Körpergewicht = 7 000 kcal

 

Wenn kein Eisprung mehr statt findet, verbraucht unser Körper 9 000 kcal weniger im Monat. (pro Tag 300kcal)

Das heißt wir nehmen durchschnittlich 1 kg an Gewicht pro Monat zu bei gleicher Ernährung und Bewegung.

 

Was können Sie tun ?

  •  Ernährung ändern: weniger Zucker, weniger Kohlenhydrate, viel Gemüse, Salat und Obst
  • ausreichend stilles Wasser trinken (pro kg Körpergewicht 30-40 ml Wasser = Bsp.: 60 kg braucht 2-2,4 l Wasser / Tag)
  •  mehr Bewegung

 

All diese Tipps helfen meist nur, wenn die Estrogendominanz mitbehandelt wird.

Erst wenn die Hormone Progesteron und Estradiol wieder in der richtigen Balance sind hilft auch eine Ernährungsumstellung und Sport beim erfolgreichen Abnehmen.

 

Wie in vorigen Beiträgen bereits erwähnt, darf die Leber, der Darm und unsere zwei weiteren wichtigen Hormondrüsen Schilddrüse und Nebenniere nicht unberücksichtigt bleiben bei der Gewichtszunahme. Alles ist mit allem verbunden (stellen Sie sich ein Mobile vor) und wenn ein Teil aus der Bahn gerät, zieht es irgendwann ein anderes Teil mit.

Deshalb ist eine ganzheitliche Betrachtung entscheidend in der Therapie.

 

Gerne unterstütze ich Sie bei Ihrer Gewichtsabnahme und stelle Ihnen Ihr individuelles Therapiekonzept zusammen.

 

Termine vereinbaren Sie unter der Tel. Nr.: 08365 -91 99 891.

 

 

 

 

 

 

 
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